Schwendi
Schwendi (PLZ 88477) liegt im Kreis Biberach in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 7.255 Einwohner auf 49,2 km², das entspricht 147 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,72 € pro m², der Kaufpreis bei 3.143 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,09 % und ein Kaufpreisfaktor von 24,4 — rechnerisch sind das 24 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schwendi über dem Renditeniveau von 36 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,92 € auf 13,68 € pro m², im Mittel 8,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 0,7 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 11,3 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Biberach Rang 24 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 57, Stärkerang 19). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Wain, Mietingen und Gutenzell-Hürbel an.
Immobilienpreise in Schwendi im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt und Standort Schwendi
Schwendi im Landkreis Biberach ist eine industriell geprägte Gemeinde mit über 7.200 Einwohnern und einem Immobilienmarkt, der durch überdurchschnittliche Mieten und Kaufpreise, aber unterdurchschnittliche Bruttomietrenditen gekennzeichnet ist. Das Bevölkerungswachstum von über elf Prozent seit 2015 geht einher mit einer starken industriellen Basis, angeführt von der Weishaupt GmbH. Der Kreis Biberach zählt zu den wirtschaftlich stärksten deutschen Landkreisen, wobei die Dynamik im Vergleich zu anderen Indizes schwächer ausfällt.
Marktüberblick
Schwendi liegt im oberschwäbischen Landkreis Biberach, etwa 20 Kilometer nördlich von Biberach an der Riß und 30 Kilometer südlich von Ulm. Die Gemeinde umfasst 49,23 Quadratkilometer und sechs Ortsteile. Mit 7.255 Einwohnern (Stand 2024) ist sie eine der größeren Gemeinden des Landkreises. Der lokale Immobilienmarkt zeigt ein charakteristisches Muster: Die Angebotsmiete von 10,72 Euro pro Quadratmeter liegt über dem Kreis-Durchschnitt von 10,15 Euro, aber unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 11,08 Euro. Die Bruttomietrendite von 4,09 Prozent liegt hingegen unter beiden Durchschnitten. Dieser Widerspruch lässt sich aus dem Kaufpreis erklären: Mit 3.143 Euro pro Quadratmeter liegt er knapp über dem baden-württembergischen Durchschnitt von 3.140 Euro, aber der Kaufpreisfaktor von 24,42 ist höher als im Kreis (23,34) und im Bundesland (23,49). Das bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete stärker über dem Mittel liegt als die Miete selbst. Schwendi ist damit ein Markt, in dem die Preise die Mieten überholen – ein Zeichen für eine an Kaufinteressen orientierte Nachfrage, nicht für eine renditestarke Vermietung.
Preis- und Mietentwicklung
Die Miet- und Kaufpreisentwicklung der vergangenen Jahre ist durch starke Schwankungen geprägt. Die Angebotsmiete stieg von 6,92 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,51 Euro im Jahr 2025, mit einem Zwischenhoch von 11,74 Euro im Jahr 2024 und einem Rücksetzer auf 10,51 Euro im Jahr 2025. Der Wert von 13,68 Euro im Jahr 2026 markiert einen deutlichen Sprung, der über das bisherige Niveau hinausgeht. Die Kaufpreise zeigen noch größere Volatilität: Nach einem Anstieg von 2.776 Euro im Jahr 2018 auf 3.499 Euro im Jahr 2021 folgte ein Rückgang auf 2.183 Euro im Jahr 2024, ehe der Preis 2025 mit 3.797 Euro einen neuen Höchststand erreichte. Der Wert von 2.938 Euro im Jahr 2026 liegt wieder darunter. Diese starken Ausschläge deuten auf einen Markt hin, der anfällig für kurzfristige Nachfrageschwankungen ist und bei dem die aktuellen Inseratepreise nicht unbedingt die langfristige Wertentwicklung widerspiegeln.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich hebt sich Schwendi vor allem bei der Miete ab. Mit 10,72 Euro pro Quadratmeter liegt der Ort über dem Kreis-Durchschnitt von 10,15 Euro und knapp unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 11,08 Euro. Im Umkreis von zehn Kilometern gehört Schwendi zu den teureren Orten: Nur Laupheim (11,86 Euro), Burgrieden (11,37 Euro) und Dietenheim (10,94 Euro) liegen höher. Gutenzell-Hürbel (10,75 Euro) liegt nahezu auf demselben Niveau. Bei den Kaufpreisen liegt Schwendi mit 3.143 Euro pro Quadratmeter im mittleren Bereich der Nachbarn – deutlich unter Burgrieden (3.569 Euro) und Laupheim (3.641 Euro), aber über Gutenzell-Hürbel (2.673 Euro) und Balzheim (2.819 Euro). Die Bruttomietrendite von 4,09 Prozent liegt bei den acht Nachbarorten in der Mitte: Drei Orte (Gutenzell-Hürbel mit 4,83 %, Wain mit 4,29 %, Balzheim mit 4,25 %) erzielen eine höhere Rendite, fünf (Mietingen 3,98 %, Laupheim 3,91 %, Burgrieden 3,82 %, Dietenheim 3,77 %, Maselheim 3,72 %) eine niedrigere. Im Bundesland belegt Schwendi damit das 36. Perzentil – weniger als ein Drittel der Orte im Land erzielt eine niedrigere Rendite. Das Muster ist konsistent: Schwendi ist ein Ort mit überdurchschnittlichen Mieten und Kaufpreisen, aber einer unterdurchschnittlichen Rendite.
Standortfaktoren
Die Bevölkerungsentwicklung von Schwendi ist deutlich positiv: Von 6.520 Einwohnern im Jahr 2015 wuchs die Gemeinde auf 7.255 im Jahr 2024, ein Anstieg von über elf Prozent in neun Jahren. Dieses Wachstum geht einher mit der wirtschaftlichen Struktur des Ortes. Schwendi ist kein reines Wohngebiet, sondern ein industriell geprägter Ort. Der bedeutendste Arbeitgeber ist die Weishaupt GmbH, ein weltweit tätiges Unternehmen der Heiztechnik mit knapp 1.000 Mitarbeitern im Schwendier Hauptwerk und rund 3.000 Beschäftigten weltweit. Weitere größere Betriebe sind HAM Präzision mit über 600 Mitarbeitern, SÜDPACK Verpackungen sowie mehrere Werkzeugbauunternehmen. Seit 1992 ist zudem der Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) als bundesweiter Branchenverband in Schwendi ansässig. Diese industrielle Basis erklärt das Bevölkerungswachstum und dürfte die Nachfrage nach Wohnraum strukturell stützen. Auf der anderen Seite gibt es am Ort keine Hochschulen, was die Nachfrage nach Mietwohnungen für Studierende ausschließt. Der Landkreis Biberach selbst schneidet im Prognos-Zukunftsatlas 2025 mit dem Gesamt-Rang 24 von rund 400 deutschen Kreisen sehr gut ab. Besonders stark sind die Indizes für wirtschaftliche Stärke (Rang 19), Wohlstand und soziale Lage (Rang 19) sowie Wettbewerb und Innovation (Rang 22). Der Dynamik-Index liegt mit Rang 57 schwächer, was auf eine eher stabile als dynamisch wachsende Region hindeutet.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schwendi entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Schwendi
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,92 €/m² |
| 2019 | 7,84 €/m² |
| 2020 | 8,88 €/m² |
| 2021 | 8,96 €/m² |
| 2022 | 9,79 €/m² |
| 2023 | 9,44 €/m² |
| 2024 | 11,74 €/m² |
| 2025 | 10,51 €/m² |
| 2026 | 13,68 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Schwendi
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.776 €/m² |
| 2019 | 3.410 €/m² |
| 2020 | 2.744 €/m² |
| 2021 | 3.499 €/m² |
| 2022 | 3.050 €/m² |
| 2023 | 2.834 €/m² |
| 2024 | 2.183 €/m² |
| 2025 | 3.797 €/m² |
| 2026 | 2.938 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schwendi
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 2,99 % |
| 2019 | 2,76 % |
| 2020 | 3,88 % |
| 2021 | 3,07 % |
| 2022 | 3,85 % |
| 2023 | 4,00 % |
| 2024 | 6,45 % |
| 2025 | 3,32 % |
| 2026 | 5,59 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schwendi
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 6.520 Einwohner |
| 2016 | 6.537 Einwohner |
| 2017 | 6.648 Einwohner |
| 2018 | 6.726 Einwohner |
| 2019 | 6.772 Einwohner |
| 2020 | 6.780 Einwohner |
| 2021 | 6.832 Einwohner |
| 2022 | 7.061 Einwohner |
| 2023 | 7.255 Einwohner |
| 2024 | 7.255 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schwendi
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,66 % |
| 2016 | 1,49 % |
| 2017 | 1,10 % |
| 2018 | 1,11 % |
| 2019 | 1,25 % |
| 2020 | 1,53 % |
| 2021 | 1,51 % |
| 2022 | 1,44 % |
| 2023 | 1,98 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 24,00 Rang |
| Dynamik | 57,00 Rang |
| Stärke | 19,00 Rang |
| Demografie | 104 Rang |
| Arbeitsmarkt | 57,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 22,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 19,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Schwendi liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Schwendi im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schwendi ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schwendi ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schwendi
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Laupheim | 11,86 €/m² |
| Burgrieden | 11,37 €/m² |
| Dietenheim | 10,94 €/m² |
| Gutenzell-Hürbel | 10,75 €/m² |
| Schwendi | 10,72 €/m² |
| Maselheim | 10,68 €/m² |
| Mietingen | 10,63 €/m² |
| Wain | 10,38 €/m² |
| Balzheim | 9,99 €/m² |
| Kirchberg an der Iller | 9,87 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schwendi ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schwendi
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Gutenzell-Hürbel | 4,83 % |
| Wain | 4,29 % |
| Balzheim | 4,25 % |
| Kirchberg an der Iller | 4,14 % |
| Schwendi | 4,09 % |
| Mietingen | 3,98 % |
| Laupheim | 3,91 % |
| Burgrieden | 3,82 % |
| Dietenheim | 3,77 % |
| Maselheim | 3,72 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Wain | 3,7 km | 88489 | 10,38 € | 2.907 € | 4,29 % |
| Mietingen | 5,7 km | 88487 | 10,63 € | 3.209 € | 3,98 % |
| Gutenzell-Hürbel | 7,1 km | 88484 | 10,75 € | 2.673 € | 4,83 % |
| Balzheim | 7,5 km | 88481 | 9,99 € | 2.819 € | 4,25 % |
| Burgrieden | 7,6 km | 88483 | 11,37 € | 3.569 € | 3,82 % |
| Dietenheim, Stadt | 8,1 km | 89165 | 10,94 € | 3.478 € | 3,77 % |
| Maselheim | 8,2 km | 88437 | 10,68 € | 3.450 € | 3,72 % |
| Laupheim, Stadt | 9,1 km | 88471 | 11,86 € | 3.641 € | 3,91 % |
| Kirchberg an der Iller | 9,2 km | 88486 | 9,87 € | 2.861 € | 4,14 % |
Wo liegt Schwendi?
Lage
Schwendi auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schwendi
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,72 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.143 € |
| Bruttomietrendite | 4,09 % |
| Kaufpreisfaktor | 24,4 |
| Einwohner | 7.255 |
| Einwohner je km² | 147 |
| Fläche (km²) | 49,2 |
| Arbeitslosenquote | 2,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #24 |
| Prognos Dynamikrang | #57 |
| Prognos Stärkerang | #19 |
| Koordinaten | 48,1754, 9,9757 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schwendi
Was kostet eine Wohnung in Schwendi?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Schwendi liegt bei 10,72 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.143 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen leicht über dem Durchschnitt des Landkreises Biberach (10,15 Euro/m² Miete, 2.851 Euro/m² Kaufpreis) und knapp unter dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs (11,08 Euro/m² Miete, 3.140 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Miet- und Kaufpreise in Schwendi entwickelt?
Die Mieten sind in Schwendi zwischen 2018 und 2026 deutlich gestiegen – von 6,92 auf 13,68 Euro pro Quadratmeter, was einer jährlichen Steigerungsrate von 8,89 Prozent entspricht. Die Kaufpreise verhielten sich dagegen deutlich ruhiger: Sie lagen 2018 bei 2.776 Euro pro Quadratmeter und betrugen 2026 rund 2.938 Euro pro Quadratmeter, was einer jährlichen Steigerung von nur 0,71 Prozent entspricht. Beide Reihen sind keine Schätzungen.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Schwendi?
Die Bruttomietrendite liegt bei 4,09 Prozent und damit unter dem Durchschnitt des Landkreises Biberach (4,42 Prozent) sowie dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs (4,36 Prozent). Der Kaufpreisfaktor beträgt 24,42 und liegt ebenfalls über dem Kreis- (23,34) und Landesdurchschnitt (23,49). Im Perzentilrang der Mietrendite im Bundesland liegt Schwendi auf Platz 36,3, was bedeutet, dass rund 64 Prozent der Orte in Baden-Württemberg eine höhere Bruttomietrendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Schwendi?
Die Einwohnerzahl von Schwendi ist zwischen 2015 und 2024 von 6.520 auf 7.255 gestiegen, was einem Wachstum von 11,27 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 147 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 88 Promille (8,8 Prozent).
Wie schneidet Schwendi im Vergleich zu anderen Orten ab?
Schwendi liegt mit einer Angebotsmiete von 10,72 Euro pro Quadratmeter knapp über dem Kreisdurchschnitt von 10,15 Euro/m² und knapp unter dem Landesdurchschnitt von 11,08 Euro/m². Im Vergleich zu den Nachbargemeinden liegt Schwendi im mittleren Bereich: Wain (3,7 km) liegt mit 10,38 Euro/m² darunter, während Burgrieden (7,6 km) mit 11,37 Euro/m² darüber liegt. Der Kreis Biberach, zu dem Schwendi gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den 24. Platz von rund 400 deutschen Kreisen in der Gesamtwertung.
Woher stammen die Daten zu Schwendi?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schwendi sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schwendi führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Biberach
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Moosburg | 88422 | 8,75 € | 1.289 € | 8,15 % |
| Betzenweiler | 88422 | 9,58 € | 1.735 € | 6,62 % |
| Dürmentingen | 88525 | 9,84 € | 2.020 € | 5,85 % |
| Dürnau | 88422 | 9,79 € | 2.087 € | 5,63 % |
| Altheim | 88499 | 8,75 € | 2.043 € | 5,14 % |
| Uttenweiler | 88524 | 10,01 € | 2.345 € | 5,12 % |
| Erolzheim | 88453 | 10,72 € | 2.597 € | 4,95 % |
| Ingoldingen | 88456 | 10,57 € | 2.575 € | 4,93 % |