Ammerthal
Ammerthal (PLZ 92260) liegt im Kreis Amberg-Sulzbach in Bayern. Der Ort zählt 2.065 Einwohner auf 8,1 km², das entspricht 254 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,63 € pro m², der Kaufpreis bei 2.396 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,82 % und ein Kaufpreisfaktor von 26,2 — rechnerisch sind das 26 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Ammerthal über dem Renditeniveau von 50 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,71 € auf 10,00 € pro m², im Mittel 7,3 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 0,8 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,6 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Amberg-Sulzbach Rang 207 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 280, Stärkerang 189). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Ursensollen, Poppenricht und Illschwang an.
Immobilienpreise in Ammerthal im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht Ammerthal
Ammerthal ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Amberg-Sulzbach mit 2.065 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt eine ungewöhnliche Entwicklung: Die Angebotsmiete ist zwischen 2018 und 2026 um 75 % gestiegen, während der Kaufpreis nahezu stagnierte. Der Kaufpreisfaktor von 26,19 liegt über dem bayerischen und Kreisdurchschnitt, die Bruttomietrendite von 3,82 % unter beiden. Die Gemeinde ist eine reine Auspendler-Gemeinde mit rückläufiger Bevölkerung.
Ort und Marktüberblick
Ammerthal ist eine 8,14 km² große Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, sieben Kilometer westlich der Kreisstadt Amberg. Mit 2.065 Einwohnern (2024) ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 254 Einwohnern je Quadratkilometer. Die Gemeinde gehört zur Metropolregion Nürnberg und liegt am Osthang des Fränkischen Jura. Sie umfasst fünf Gemeindeteile: das Pfarrdorf Ammerthal, die Dörfer Fichtenhof und Viehberg sowie die beiden Einöden Finkenmühle und Hirnmühle.
Der lokale Immobilienmarkt wird durch ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Miet- und Kaufpreisentwicklung geprägt. Die Angebotsmiete liegt bei 7,63 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.396 Euro je Quadratmeter. Die Bruttomietrendite beträgt 3,82 Prozent, der Kaufpreisfaktor 26,19.
Preis- und Mietentwicklung
Die Entwicklung der letzten Jahre ist bemerkenswert: Zwischen 2018 und 2026 ist die Angebotsmiete von 5,71 auf 10,00 Euro je Quadratmeter gestiegen — das entspricht einem Anstieg von rund 75 Prozent. Der Kaufpreis verhielt sich dagegen deutlich ruhiger: Er lag 2018 bei 2.077 Euro je Quadratmeter und betrug 2025 rund 2.190 Euro — ein Anstieg von etwa 5,5 Prozent.
Diese Schere zwischen stark steigenden Mieten und nahezu stagnierenden Kaufpreisen hat die aktuelle Rendite von 3,82 Prozent mitbestimmt. In den Jahren davor war die Rendite deutlich niedriger, da die Mieten noch weit unter dem heutigen Niveau lagen.
Der Kaufpreisfaktor von 26,19 — also das 26,19-Fache der Jahreskaltmiete — ist im regionalen Vergleich hoch. Ein hoher Kaufpreisfaktor bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete groß ist. In Ammerthal ist dies darauf zurückzuführen, dass der Kaufpreis absolut betrachtet über dem Kreisdurchschnitt liegt, während die Miete darunter liegt.
Die Kaufpreisentwicklung zeigt zudem eine deutliche Volatilität: Nach einem Höhepunkt von 2.682 Euro je Quadratmeter im Jahr 2022 fiel der Preis 2024 auf 1.910 Euro, bevor er 2025 wieder auf 2.190 Euro anstieg. Die Mietzeitreihe weist Lücken auf (keine Daten für 2021), die Kaufpreiszeitreihe fehlt für 2020 und 2026. Beide Reihen sind jedoch nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich liegt Ammerthal in fast allen Kennzahlen unter dem bayerischen und dem Kreisdurchschnitt — mit einer wichtigen Ausnahme.
Die Angebotsmiete von 7,63 Euro je Quadratmeter liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 8,19 Euro, unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro und unter dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro. Der Angebotskaufpreis von 2.396 Euro je Quadratmeter liegt dagegen knapp über dem Kreisdurchschnitt von 2.371 Euro, aber deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 3.246 Euro und leicht unter dem deutschen Durchschnitt von 2.409 Euro.
Die Bruttomietrendite von 3,82 Prozent liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 4,41 Prozent und dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent. Im bayerischen Perzentilrang belegt Ammerthal mit 49,6 Prozent einen mittleren Platz — die Hälfte der bayerischen Orte hat eine höhere, die andere Hälfte eine niedrigere Rendite.
Der Kaufpreisfaktor von 26,19 liegt über dem Kreisdurchschnitt von 24,25 und leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 26,10.
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein differenziertes Bild. Ursensollen (4,3 km entfernt) weist mit 3.493 Euro je Quadratmeter einen deutlich höheren Kaufpreis aus, bei einer Miete von 9,03 Euro — was zu einer niedrigeren Rendite von 3,1 Prozent führt. Poppenricht (5,1 km) liegt mit 2.367 Euro je Quadratmeter fast auf Ammerthaler Niveau, hat aber mit 9,08 Euro eine deutlich höhere Miete und damit eine Rendite von 4,6 Prozent. Amberg (7 km) liegt mit 10,61 Euro Miete und 3.205 Euro Kaufpreis deutlich über Ammerthal, die Rendite beträgt dort 3,97 Prozent.
Standortfaktoren
Die demografische Entwicklung Ammerthals folgt dem Muster vieler ländlicher Gemeinden in der Oberpfalz. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1.585 auf 2.091 Einwohner — ein Zuwachs von 31,9 Prozent. Seit 2021 ist die Bevölkerung jedoch rückläufig: Von 2.104 Einwohnern im Jahr 2021 auf 2.065 im Jahr 2024. Insgesamt liegt die Bevölkerung seit Beginn der Zeitreihe 2015 (2.098 Einwohner) um 1,6 Prozent unter dem damaligen Wert.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,24 Prozent und damit deutlich unter dem bayerischen und deutschen Durchschnitt. Allerdings ist Ammerthal eine reine Auspendler-Gemeinde: Im Jahr 2017 gab es vor Ort 174 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, während 876 Einwohner in versicherungspflichtiger Beschäftigung standen. Das bedeutet, dass 702 Personen mehr auspendelten als einpendelten — die Bewohner arbeiten vorwiegend in Amberg, Sulzbach-Rosenberg oder anderen Nachbarstädten.
Der Landkreis Amberg-Sulzbach belegte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Rang 207 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking. Besonders schwach ist der Wert im Dynamik-Index mit Rang 280, während der Wohlstands-Index mit Rang 99 zu den besseren Werten gehört. Diese Werte gelten für den Kreis, nicht für die Gemeinde Ammerthal allein. Am Ort bestehen keine Hochschulen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Ammerthal entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Ammerthal
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,71 €/m² |
| 2019 | 5,77 €/m² |
| 2020 | 7,00 €/m² |
| 2022 | 6,00 €/m² |
| 2023 | 7,14 €/m² |
| 2024 | 8,22 €/m² |
| 2025 | 10,04 €/m² |
| 2026 | 10,00 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Ammerthal
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.077 €/m² |
| 2019 | 1.582 €/m² |
| 2021 | 2.109 €/m² |
| 2022 | 2.682 €/m² |
| 2023 | 2.659 €/m² |
| 2024 | 1.910 €/m² |
| 2025 | 2.190 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Ammerthal
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,30 % |
| 2019 | 4,38 % |
| 2022 | 2,68 % |
| 2023 | 3,22 % |
| 2024 | 5,17 % |
| 2025 | 5,50 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Ammerthal
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.098 Einwohner |
| 2016 | 2.083 Einwohner |
| 2017 | 2.070 Einwohner |
| 2018 | 2.091 Einwohner |
| 2019 | 2.092 Einwohner |
| 2020 | 2.095 Einwohner |
| 2021 | 2.104 Einwohner |
| 2022 | 2.070 Einwohner |
| 2023 | 2.065 Einwohner |
| 2024 | 2.065 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Ammerthal
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,68 % |
| 2016 | 2,04 % |
| 2017 | 1,64 % |
| 2018 | 1,91 % |
| 2019 | 1,68 % |
| 2020 | 2,71 % |
| 2021 | 2,35 % |
| 2022 | 2,24 % |
| 2023 | 2,24 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 207 Rang |
| Dynamik | 280 Rang |
| Stärke | 189 Rang |
| Demografie | 132 Rang |
| Arbeitsmarkt | 301 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 239 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 99,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Ammerthal liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Ammerthal im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Ammerthal ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Ammerthal ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Ammerthal
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Amberg | 10,61 €/m² |
| Kümmersbruck | 9,16 €/m² |
| Sulzbach-Rosenberg | 9,09 €/m² |
| Poppenricht | 9,08 €/m² |
| Ursensollen | 9,03 €/m² |
| Hahnbach | 8,88 €/m² |
| Illschwang | 7,94 €/m² |
| Ammerthal | 7,63 €/m² |
| Kastl | 7,09 €/m² |
| Birgland | 6,97 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Ammerthal ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Ammerthal
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Sulzbach-Rosenberg | 4,82 % |
| Poppenricht | 4,60 % |
| Amberg | 3,97 % |
| Ammerthal | 3,82 % |
| Kümmersbruck | 3,70 % |
| Illschwang | 3,57 % |
| Kastl | 3,38 % |
| Hahnbach | 3,32 % |
| Ursensollen | 3,10 % |
| Birgland | 2,27 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Ursensollen | 4,3 km | 92289 | 9,03 € | 3.493 € | 3,10 % |
| Poppenricht | 5,1 km | 92284 | 9,08 € | 2.367 € | 4,60 % |
| Illschwang | 5,5 km | 92278 | 7,94 € | 2.667 € | 3,57 % |
| Sulzbach-Rosenberg, St | 6,3 km | 92237 | 9,09 € | 2.263 € | 4,82 % |
| Amberg | 7,0 km | 92224 | 10,61 € | 3.205 € | 3,97 % |
| Kümmersbruck | 8,8 km | 92245 | 9,16 € | 2.975 € | 3,70 % |
| Kastl, M | 9,8 km | 92280 | 7,09 € | 2.519 € | 3,38 % |
| Birgland | 10,3 km | 92262 | 6,97 € | 3.683 € | 2,27 % |
| Hahnbach, M | 10,9 km | 92256 | 8,88 € | 3.208 € | 3,32 % |
Wo liegt Ammerthal?
Lage
Ammerthal auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Ammerthal
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,63 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.396 € |
| Bruttomietrendite | 3,82 % |
| Kaufpreisfaktor | 26,2 |
| Einwohner | 2.065 |
| Einwohner je km² | 254 |
| Fläche (km²) | 8,1 |
| Arbeitslosenquote | 2,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #207 |
| Prognos Dynamikrang | #280 |
| Prognos Stärkerang | #189 |
| Koordinaten | 49,4395, 11,7595 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Ammerthal
Was kostet eine Wohnung in Ammerthal?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Ammerthal liegt bei 7,63 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei rund 2.396 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt (10,11 Euro/m² Miete, 3.246 Euro/m² Kaufpreis). Im Vergleich zum Landkreis Amberg-Sulzbach liegt die Miete mit 7,63 Euro/m² knapp unter dem Kreisdurchschnitt von 8,19 Euro/m², der Kaufpreis liegt nahe am Kreiswert von 2.371 Euro/m². Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Mietpreise in Ammerthal entwickelt?
Die Mietpreise in Ammerthal sind seit 2018 stark gestiegen. Lag die Angebotsmiete 2018 noch bei 5,71 Euro pro Quadratmeter, betrug sie 2024 bereits 8,22 Euro/m² und erreichte 2025 mit 10,04 Euro/m² ihren höchsten Wert in der Reihe. Die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate (CAGR) liegt bei rund 7,26 Prozent. Die Werte sind nicht geschätzt, sondern basieren auf tatsächlichen Marktdaten.
Wie haben sich die Kaufpreise in Ammerthal entwickelt?
Die Kaufpreise in Ammerthal zeigen ein schwankendes Bild. 2018 lag der Angebotskaufpreis bei rund 2.077 Euro pro Quadratmeter, stieg 2022 auf 2.682 Euro/m², fiel 2024 auf 1.910 Euro/m² und lag 2025 bei 2.190 Euro/m². Die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate beträgt rund 0,76 Prozent. Im Vergleich dazu ist der Kaufpreisfaktor mit 26,19 leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 26,10, was auf ein etwas höheres Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Ammerthal?
Die Bruttomietrendite in Ammerthal liegt bei 3,82 Prozent und damit unter dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent sowie unter dem Kreisdurchschnitt von 4,41 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 26,19 und liegt leicht über dem Bayern-Wert von 26,10. Der Perzentilrang der Rendite in Bayern liegt bei 49,56, was bedeutet, dass Ammerthal knapp unter dem Median der bayerischen Orte liegt. Diese Kennzahlen beschreiben die aktuelle Marktlage, ohne eine Anlageempfehlung zu geben.
Wie entwickelt sich die Einwohnerzahl in Ammerthal?
Die Einwohnerzahl in Ammerthal ist seit 2015 leicht rückläufig. Lag sie 2015 noch bei 2.098, betrug sie 2024 rund 2.065 – ein Rückgang von etwa 1,6 Prozent. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 254 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Gemeinde hat eine Fläche von 8,14 Quadratkilometern und gehört zum Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz.
Woher stammen die Daten zu Ammerthal?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Ammerthal sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Ammerthal führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Amberg-Sulzbach
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Königstein, M | 92281 | 8,57 € | 1.401 € | 7,34 % |
| Hirschbach | 92275 | 7,11 € | 1.276 € | 6,68 % |
| Hohenburg, M | 92277 | 8,89 € | 1.617 € | 6,60 % |
| Etzelwang | 92268 | 8,46 € | 1.756 € | 5,78 % |
| Schnaittenbach, St | 92253 | 7,79 € | 1.833 € | 5,10 % |
| Ensdorf | 92266 | 7,87 € | 1.960 € | 4,82 % |
| Sulzbach-Rosenberg, St | 92237 | 9,09 € | 2.263 € | 4,82 % |
| Weigendorf | 91249 | 7,67 € | 1.952 € | 4,71 % |