Frensdorf
Frensdorf (PLZ 96158) liegt im Kreis Bamberg in Bayern. Der Ort zählt 5.199 Einwohner auf 44,0 km², das entspricht 118 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,31 € pro m², der Kaufpreis bei 2.807 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,98 % und ein Kaufpreisfaktor von 25,1 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Frensdorf über dem Renditeniveau von 57 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 8,52 € auf 9,83 € pro m², im Mittel 1,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -9,7 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,8 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Bamberg Rang 267 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 396, Stärkerang 185). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Pettstadt, Stegaurach und Pommersfelden an.
Immobilienpreise in Frensdorf im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Frensdorf
Frensdorf ist eine ländliche Gemeinde im südlichen Landkreis Bamberg mit rund 5.200 Einwohnern, die als Wohnort für Auspendler in die Metropolregion Nürnberg fungiert. Der Immobilienmarkt zeigt moderate Mieten (9,31 €/m²) bei relativ hohen Kaufpreisen (2.807 €/m²), was zu niedrigen Renditen von 3,98 % führt. Die Mietentwicklung war volatil, die Kaufpreise korrigierten seit dem 2023-Hoch. Der Kreis Bamberg weist hohen Wohlstand, aber sehr niedrige Dynamik auf (Prognos-Rang 396/400).
Marktüberblick
Frensdorf liegt als Gemeinde im südlichen Landkreis Bamberg knapp acht Kilometer von der Stadt Bamberg entfernt und gehört zur Metropolregion Nürnberg. Mit 44 km² Fläche und rund 5.200 Einwohnern ist der Ort eine der größeren Gemeinden des ländlichen Umlands. Die aktuelle Angebotsmiete liegt mit 9,31 Euro je Quadratmeter knapp unter dem Kreisdurchschnitt von 9,36 Euro, deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro, aber unter dem bayerischen Niveau von 10,11 Euro. Der Angebotskaufpreis von 2.807 Euro je Quadratmeter übertrifft sowohl den Kreis- (2.665 Euro) als auch den Bundesdurchschnitt (2.409 Euro), bleibt aber hinter dem bayerischen Wert von 3.246 Euro zurück. Die Bruttomietrendite von 3,98 Prozent liegt unter allen drei Vergleichsebenen – Kreis (4,39 Prozent), Bayern (4,13 Prozent) und Deutschland (5,10 Prozent). Der Kaufpreisfaktor von 25,12 Jahren liegt über dem Kreiswert (23,70) und dem bundesweiten Niveau, unter dem bayerischen (26,10). Zusammengefasst kennzeichnet Frensdorf einen Markt, in dem die Kaufpreise relativ hoch sind bei gleichzeitig moderaten Mieten – eine Konstellation, die niedrige Renditen zur Folge hat und den Ort von reinen ländlichen Vergleichsmärkten abgrenzt.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung zeigt über den Zeitraum 2018 bis 2026 eine durchschnittliche jährliche Steigerung von 1,8 Prozent, von 8,52 auf 9,83 Euro je Quadratmeter. Dieser Trend verbirgt jedoch starke jahresweise Schwankungen: Nach einem Rückgang von 8,52 Euro (2018) auf 7,43 Euro (2021) folgte ein sprunghafter Anstieg auf 9,39 Euro (2022), gefolgt von einem erneuten Einbruch auf 7,64 Euro (2023) und einem neuen Höchststand von 9,83 Euro (2026). Diese Volatilität von bis zu 24 Prozent zwischen Tiefst- und Höchstwert innerhalb von acht Jahren ist für einen ländlichen Markt untypisch und deutet auf einen dünnen Markt mit wenigen Transaktionen oder Inseraten hin, die die Durchschnittswerte stark beeinflussen können.
Die Kaufpreisentwicklung verläuft anders: Von 2.299 Euro je Quadratmeter (2018) stiegen die Werte bis 2023 auf 3.666 Euro, fielen dann auf 2.969 Euro (2024) und zeigen für 2026 einen Wert von 1.019 Euro. Dieser 2026-Wert liegt weit unter allen Vorjahreswerten und unter dem aktuellen Angebotskaufpreis von 2.807 Euro. Die jährliche durchschnittliche Veränderung beträgt über den gesamten Zeitraum -9,7 Prozent. Der eklatante Unterschied zwischen dem Zeitreihenwert 2026 (1.019 Euro) und dem aktuellen Angebotskaufpreis (2.807 Euro) lässt sich nicht eindeutig auflösen – die Zeitreihe könnte hier einen Ausreißer, einen Messartwechsel oder einen noch nicht vollständigen Jahreswert für 2026 abbilden. Der Angebotskaufpreis von 2.807 Euro liegt selbst unter dem 2023-Höchststand der Zeitreihe (3.666 Euro), was auf eine bereits eingetretene Korrektur seit dem Hochjahr hindeutet.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich nimmt Frensdorf eine Mittelposition zwischen dem teuren Stadtgebiet Bamberg und den günstigeren Umlandgemeinden ein. Die Angebotsmiete von 9,31 Euro liegt deutlich unter Bamberg (13,34 Euro) und Hirschaid (11,34 Euro), aber über Pettstadt (8,61 Euro) und Pommersfelden (8,34 Euro). Beim Kaufpreis mit 2.807 Euro je Quadratmeter liegt Frensdorf unter Bamberg (3.776 Euro) und Hirschaid (3.932 Euro), aber über Pettstadt (2.567 Euro) und Walsdorf (2.507 Euro). Die Bruttomietrendite von 3,98 Prozent liegt im Mittelfeld der Nachbargemeinden – höher als in Pommersfelden (3,42 Prozent) und Hirschaid (3,46 Prozent), niedriger als in Pettstadt (4,03 Prozent) und Burgebrach (4,48 Prozent). Der Perzentilrang von 57,1 im bayerischen Vergleich bedeutet, dass Frensdorf bei den betrachteten Immobilienkennzahlen etwa im oberen mittleren Drittel aller 2.056 bayerischen Orte liegt. Die Lage im südlichen Umland von Bamberg, direkt an den östlichen Ausläufern des Steigerwaldes, positioniert Frensdorf als erschwingliche Alternative zum Stadtzentrum bei gleichzeitiger Nähe zu den höheren Preisen der Kernstadt.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung Frensdorfs wuchs von 4.961 Einwohnern (2015) auf 5.199 (2024), was einer Zunahme von 4,8 Prozent entspricht. Das Wachstum verlief bis 2022 kontinuierlich (Höchststand 5.203), plateaudierte dann aber auf dem Niveau von 5.199. Die Bevölkerungsdichte beträgt 118 Einwohner je Quadratkilometer – typisch für eine ländliche Gemeinde mit verstreuter Siedlungsstruktur. Die 14 Gemeindeteile von Frensdorf verteilen sich über die 44 km² Gemeindefläche, wobei der Kernort Frensdorf (1.731 Einwohner) und Reundorf (1.198 Einwohner) die größten Siedlungskerne bilden.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 7,3 Prozent (73 Promille) und damit über dem Niveau von 2019 (5,3 Prozent). Der Anstieg auf 8,2 Prozent im Jahr 2020 korreliert mit der Pandemie, der anschließende Rückgang auf 7,3 Prozent hat das Vor-Pandemie-Niveau noch nicht erreicht.
Ein wichtiger struktureller Faktor ist der deutliche Pendlersaldo: Während am Arbeitsort nur 636 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren (5 in der Land- und Forstwirtschaft, 201 im produzierenden Gewerbe, 108 im Handel und Verkehr, 127 in sonstigen Bereichen), waren am Wohnort 2.338 Personen beschäftigt. Frensdorf ist damit ein klassischer Wohnort mit hoher Auspendlerquote. Die Gewerbesteuereinnahmen von rund 1 Million Euro (2022) unterstreichen, dass die wirtschaftliche Leistung largely außerhalb der Gemeinde erbracht wird. Diese Struktur erklärt auch die Nachfrage nach Wohnraum: Der Ort zieht Zuzügler an, die in Bamberg, Nürnberg oder anderen Wirtschaftszentren arbeiten, aber bezahlbaren Wohnraum suchen.
Standortfaktoren
Der Landkreis Bamberg, auf den sich die Prognos-Zukunftsatlas-Ränge beziehen, belegt Platz 267 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking. Besonders auffällig ist der Dynamik-Rang 396 von 400 – der Kreis liegt damit an letzter Stelle bei den Wachstums- und Zukunftsfähigkeitsindikatoren. Im Gegensatz dazu belegt er beim Wohlstand und der sozialen Lage Platz 73, was auf eine solide wirtschaftliche Basis hinweist. Der Rang im Bereich Wettbewerb und Innovation liegt bei 204, der im Arbeitsmarkt bei 374. Diese Mischung aus hohem Wohlstand bei gleichzeitig sehr niedriger Dynamik beschreibt einen reifen, wohlhabenden, aber wenig wachstumsdynamischen Raum.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Die Gemeinde verfügt über zwei Volksschulen und vier Kindertageseinrichtungen mit 365 genehmigten Betreuungsplätzen. Der öffentliche Nahverkehr ist durch die Bahnstrecke Strullendorf–Ebrach und die Strecke nach Schlüsselfeld geprägt, wobei der Abschnitt nach Ebrach 2006 stillgelegt wurde. Die 56 landwirtschaftlichen Betriebe mit 2.810 Hektar Nutzfläche prägen weiterhin das Bild der Gemeinde. Für Bodenrichtwerte liegen keine Daten vor.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Frensdorf entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Frensdorf
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 8,52 €/m² |
| 2019 | 8,87 €/m² |
| 2020 | 7,87 €/m² |
| 2021 | 7,43 €/m² |
| 2022 | 9,39 €/m² |
| 2023 | 7,64 €/m² |
| 2024 | 9,28 €/m² |
| 2025 | 8,61 €/m² |
| 2026 | 9,83 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Frensdorf
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.299 €/m² |
| 2019 | 2.310 €/m² |
| 2020 | 2.492 €/m² |
| 2021 | 2.007 €/m² |
| 2022 | 2.925 €/m² |
| 2023 | 3.666 €/m² |
| 2024 | 2.969 €/m² |
| 2025 | 3.428 €/m² |
| 2026 | 1.019 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Frensdorf
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,45 % |
| 2019 | 4,61 % |
| 2020 | 3,79 % |
| 2021 | 4,44 % |
| 2022 | 3,85 % |
| 2023 | 2,50 % |
| 2024 | 3,75 % |
| 2025 | 3,01 % |
| 2026 | 11,57 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Frensdorf
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 4.961 Einwohner |
| 2016 | 5.043 Einwohner |
| 2017 | 5.060 Einwohner |
| 2018 | 5.092 Einwohner |
| 2019 | 5.149 Einwohner |
| 2020 | 5.126 Einwohner |
| 2021 | 5.167 Einwohner |
| 2022 | 5.203 Einwohner |
| 2023 | 5.199 Einwohner |
| 2024 | 5.199 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Frensdorf
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,68 % |
| 2016 | 1,89 % |
| 2017 | 1,70 % |
| 2018 | 1,57 % |
| 2019 | 1,54 % |
| 2020 | 2,43 % |
| 2021 | 2,00 % |
| 2022 | 1,76 % |
| 2023 | 2,22 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 267 Rang |
| Dynamik | 396 Rang |
| Stärke | 185 Rang |
| Demografie | 281 Rang |
| Arbeitsmarkt | 374 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 204 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 73,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Frensdorf liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Frensdorf im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Frensdorf ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Frensdorf ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Frensdorf
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bamberg | 13,34 €/m² |
| Hirschaid | 11,34 €/m² |
| Stegaurach | 9,84 €/m² |
| Burgebrach | 9,84 €/m² |
| Strullendorf | 9,38 €/m² |
| Frensdorf | 9,31 €/m² |
| Walsdorf | 8,98 €/m² |
| Mühlhausen | 8,82 €/m² |
| Pettstadt | 8,61 €/m² |
| Pommersfelden | 8,34 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Frensdorf ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Frensdorf
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Burgebrach | 4,48 % |
| Walsdorf | 4,30 % |
| Bamberg | 4,24 % |
| Pettstadt | 4,03 % |
| Frensdorf | 3,98 % |
| Stegaurach | 3,93 % |
| Strullendorf | 3,59 % |
| Hirschaid | 3,46 % |
| Pommersfelden | 3,42 % |
| Mühlhausen | 3,07 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Pettstadt | 5,1 km | 96175 | 8,61 € | 2.567 € | 4,03 % |
| Stegaurach | 5,4 km | 96135 | 9,84 € | 3.002 € | 3,93 % |
| Pommersfelden | 6,5 km | 96178 | 8,34 € | 2.926 € | 3,42 % |
| Strullendorf | 8,0 km | 96129 | 9,38 € | 3.138 € | 3,59 % |
| Walsdorf | 8,5 km | 96194 | 8,98 € | 2.507 € | 4,30 % |
| Bamberg | 8,6 km | 96031 | 13,34 € | 3.776 € | 4,24 % |
| Hirschaid, M | 8,9 km | 96114 | 11,34 € | 3.932 € | 3,46 % |
| Burgebrach, M | 9,2 km | 96138 | 9,84 € | 2.635 € | 4,48 % |
| Mühlhausen, M | 9,6 km | 96172 | 8,82 € | 3.451 € | 3,07 % |
Wo liegt Frensdorf?
Lage
Frensdorf auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Frensdorf
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,31 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.807 € |
| Bruttomietrendite | 3,98 % |
| Kaufpreisfaktor | 25,1 |
| Einwohner | 5.199 |
| Einwohner je km² | 118 |
| Fläche (km²) | 44,0 |
| Arbeitslosenquote | 2,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #267 |
| Prognos Dynamikrang | #396 |
| Prognos Stärkerang | #185 |
| Koordinaten | 49,8174, 10,8650 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Frensdorf
Was kostet eine Wohnung in Frensdorf?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Frensdorf liegt bei 9,31 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.807 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Im Vergleich zum Landkreis Bamberg liegt die Miete mit 9,31 Euro leicht unter dem Kreisdurchschnitt von 9,36 Euro, der Kaufpreis mit 2.807 Euro jedoch über dem Kreisdurchschnitt von 2.665 Euro.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Frensdorf entwickelt?
Die Angebotsmiete ist von 8,52 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 9,83 Euro im Jahr 2026 gestiegen, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von rund 1,80 Prozent entspricht. Der Kaufpreis zeigte ein sehr unterschiedliches Bild: Er stieg von 2.299 Euro pro Quadratmeter 2018 auf einen Höchststand von 3.666 Euro 2023, fiel dann aber bis 2026 auf 1.019 Euro pro Quadratmeter. Die gesamte Entwicklung des Kaufpreises über den Zeitraum 2018 bis 2026 weist einen durchschnittlichen jährlichen Rückgang von etwa 9,66 Prozent aus. Beide Reihen sind nicht geschätzt.
Wie schneidet Frensdorf im Vergleich zu anderen Orten in Bayern ab?
Mit einer Angebotsmiete von 9,31 Euro pro Quadratmeter liegt Frensdorf unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro. Der Kaufpreis von 2.807 Euro pro Quadratmeter liegt ebenfalls unter dem Bayerndurchschnitt von 3.246 Euro. Die Bruttomietrendite beträgt 3,98 Prozent und liegt damit unter dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 25,12 liegt unter dem bayerischen Durchschnitt von 26,10.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Frensdorf?
Die Bruttomietrendite in Frensdorf beträgt 3,98 Prozent und liegt damit unter dem Durchschnitt des Landkreises Bamberg (4,39 Prozent) und des Bundeslandes Bayern (4,13 Prozent). Der Kaufpreisfaktor von 25,12 liegt unter dem bayerischen Durchschnitt von 26,10, was auf ein moderates Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet. Eine Aussage darüber, ob sich eine Kapitalanlage lohnt, lässt sich aus diesen Kennzahlen allein nicht ableiten.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Frensdorf?
Frensdorf hat aktuell 5.199 Einwohner (Stand 2024) und eine Bevölkerungsdichte von 118 Einwohnern pro Quadratkilometer. Seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 ist die Bevölkerung um rund 4,8 Prozent gewachsen. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 7,3 Prozent.
Wie ist die wirtschaftliche und zukunftsorientierte Lage in Frensdorf?
Der Landkreis Bamberg, zu dem Frensdorf gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Rang 267 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schneidet der Kreis beim Index Wohlstand und soziale Lage mit Rang 73 ab, während der Arbeitsmarkt mit Rang 374 schwächer dasteht. Am Ort selbst gibt es keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Frensdorf?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Frensdorf sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Frensdorf führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Bamberg
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Königsfeld | 96167 | 13,87 € | 1.835 € | 9,07 % |
| Burgwindheim, M | 96154 | 7,04 € | 1.268 € | 6,66 % |
| Stadelhofen | 96187 | 6,69 € | 1.416 € | 5,67 % |
| Ebrach, M | 96157 | 8,62 € | 1.855 € | 5,58 % |
| Schönbrunn i.Steigerwald | 96185 | 8,66 € | 1.957 € | 5,31 % |
| Schlüsselfeld, St | 96132 | 9,29 € | 2.124 € | 5,25 % |
| Gerach | 96161 | 6,86 € | 1.654 € | 4,98 % |
| Lauter | 96169 | 7,65 € | 1.895 € | 4,84 % |