Hemmersheim
Hemmersheim (PLZ 97258) liegt im Kreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim in Bayern. Der Ort zählt 655 Einwohner auf 23,8 km², das entspricht 27 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 5,05 € pro m², der Kaufpreis bei 2.050 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 2,96 % und ein Kaufpreisfaktor von 33,8 — rechnerisch sind das 34 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Hemmersheim über dem Renditeniveau von 10 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2023 stieg die Miete von 4,44 € auf 5,62 € pro m², im Mittel 4,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 5,7 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,1 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,5 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim Rang 144 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 191, Stärkerang 135). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Aub, Simmershofen und Oberickelsheim an.
Immobilienpreise in Hemmersheim im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht Hemmersheim
Hemmersheim im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim zeigt ein ungewöhnliches Muster: Die absoluten Miet- und Kaufpreise liegen deutlich unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt, doch die Bruttomietrendite von 2,96 % ist die niedrigste aller Nachbarorte. Der Kaufpreisfaktor von 33,83 liegt über dem Kreisdurchschnitt (25,5). Der Landkreis ist Mitglied der Metropolregion Nürnberg und weist einen sehr hohen Wohlstandsindex auf (Rang 43 von 400).
Marktüberblick: Niedrige Preise, niedrige Rendite
Hemmersheim präsentiert sich als Ort mit ungewöhnlich niedrigen absoluten Immobilienpreisen. Die Angebotsmiete liegt bei 5,05 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.050 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 8,18 Euro bzw. 2.488 Euro und unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro bzw. 3.246 Euro.
Doch die niedrigen absoluten Preise täuschen über die tatsächliche Marktlage hinweg: Die Bruttomietrendite beträgt 2,96 Prozent und ist damit die niedrigste aller acht Nachbarorte im Umkreis bis 8 Kilometer. Der Kaufpreisfaktor von 33,83 liegt sowohl über dem Kreisdurchschnitt (25,5) als auch über dem bayerischen Durchschnitt (26,1). Das bedeutet: Die Kaufpreise stehen im Verhältnis zur Miete hoch. Wer in Hemmersheim kauft, zahlt im Verhältnis zur erzielbaren Miete mehr als in den meisten anderen Orten der Region.
Dieses Muster – niedrige absolute Preise bei niedriger Rendite – entspricht dem Muster ländlicher Gemeinden in wohlhabenden Regionen: Die Kaufpreise werden durch die Nachfrage nach Wohneigentum getragen, während das Mietsegment schwach nachgefragt ist.
Preis- und Mietentwicklung: Starker Anstieg, geschätzte Kaufpreise
Die Miete in Hemmersheim ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Lag sie 2018 noch bei 4,44 Euro pro Quadratmeter, betrug sie 2023 bereits 5,62 Euro – ein Anstieg mit einer jährlichen Wachstumsrate von 4,83 Prozent. Die Kaufpreise zeigen noch stärkere Dynamik: Von 1.700 Euro pro Quadratmeter (2021) stiegen sie auf geschätzt 2.120 Euro (2025), was einer jährlichen Wachstumsrate von 5,67 Prozent entspricht.
Zwei Einschränkungen sind wichtig: Erstens handelt es sich bei den Kaufpreiswerten ab 2023 um geschätzte Werte, nicht um tatsächliche Transaktionsdaten. Zweitens stammen sowohl Miet- als auch Kaufwerte aus Inseraten und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete und dem tatsächlichen Transaktionsniveau.
Trotz dieser Einschränkungen zeigt die Entwicklung klar: Sowohl Mieten als auch Kaufpreise steigen in Hemmersheim schneller als in vielen anderen Regionen. Die Kaufpreise steigen dabei schneller als die Mieten, was die bereits niedrige Rendite weiter unter Druck setzt.
Regionale Einordnung: Unter dem Durchschnitt, aber mit Ausreißer-Rendite
Im regionalen Vergleich liegt Hemmersheim in allen Preiskennzahlen unter dem Mittel. Die Angebotsmiete von 5,05 Euro pro Quadratmeter ist die niedrigste aller Nachbarorte – Aub an der Steige mit 8,50 Euro liegt mehr als doppelt so hoch. Auch der Kaufpreis von 2.050 Euro pro Quadratmeter liegt unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt.
Bei der Bruttomietrendite jedoch ist Hemmersheim der Ausreißer nach unten: Mit 2,96 Prozent liegt der Ort deutlich unter allen Nachbarorten. Simmershofen (4 km, 3,44 %) und Sonderhofen (7,6 km, 3,38 %) weisen die nächstliegenden Renditen auf. Selbst der Kreisdurchschnitt von 4,22 Prozent wird um mehr als einen Prozentpunkt unterschritten.
Der Perzentilrang von 10,2 im Bundesland bestätigt: Hemmersheim gehört zu den 10 Prozent der bayerischen Orte mit der niedrigsten Bruttomietrendite. Das unterstreicht die Besonderheit des Marktes: Niedrige absolute Preise bei gleichzeitig niedriger Rendite sind eine untypische Kombination.
Die Bevölkerungsentwicklung ist stabil. Mit 655 Einwohnern (2024) und einer Bevölkerungsdichte von 27 Einwohnern pro Quadratkilometer handelt es sich um eine kleine ländliche Gemeinde. Die Bevölkerung schwankte zwischen 629 (2020) und 655 (2023/2024) bei einem leichten Anstieg seit 2015 (+1,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote von 1,53 Prozent (2023) liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und spiegelt die wirtschaftliche Stabilität der Region wider.
Standortfaktoren: Wohlstand statt Innovation
Der Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim liegt im Nordwesten Mittelfrankens und ist Mitglied der Metropolregion Nürnberg. Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt er insgesamt Rang 144 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Aufschlüsselung zeigt ein klares Muster: Der Wohlstandsindex liegt mit Rang 43 im oberen Fünftel, während der Innovations- und Wettbewerbsindex mit Rang 221 unterdurchschnittlich ist. Der Arbeitsmarkt liegt mit Rang 136 im oberen Mittelfeld, die Dynamik mit Rang 191 und die Demografie mit Rang 184 im unteren Mittelfeld.
Der hohe Wohlstandsindex und die Zugehörigkeit zur Metropolregion Nürnberg sind wichtige Faktoren für den Immobilienmarkt. Wohlhabende Haushalte suchen nach Wohneigentum außerhalb der Großstädte, was die Kaufpreise in Gemeinden wie Hemmersheim stützt. Gleichzeitig fehlen Hochschulen am Ort, was die Nachfrage nach Mietwohnungen einschränkt und die niedrige Miete erklärt.
Die Kombination aus hohem Wohlstand, niedriger Innovationskraft und fehlenden Hochschulen beschreibt ein typisches Muster für ländliche Gemeinden im Umkreis größerer Städte: Die Bewohner profitieren von der wirtschaftlichen Stabilität der Region, sind aber nicht auf den lokalen Arbeitsmarkt angewiesen. Das erklärt die niedrige Arbeitslosenquote, aber auch die schwache Mietnachfrage.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Hemmersheim entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Hemmersheim
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 4,44 €/m² |
| 2019 | 4,44 €/m² |
| 2023 | 5,62 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Hemmersheim
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.700 €/m² |
| 2022 | 1.810 €/m² |
| 2023 | 1.930 €/m² |
| 2024 | 2.020 €/m² |
| 2025 | 2.120 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Hemmersheim
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2023 | 3,49 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Hemmersheim
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 648 Einwohner |
| 2016 | 647 Einwohner |
| 2017 | 652 Einwohner |
| 2018 | 646 Einwohner |
| 2019 | 641 Einwohner |
| 2020 | 629 Einwohner |
| 2021 | 637 Einwohner |
| 2022 | 631 Einwohner |
| 2023 | 655 Einwohner |
| 2024 | 655 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Hemmersheim
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,55 % |
| 2016 | 1,47 % |
| 2017 | 1,46 % |
| 2018 | 1,32 % |
| 2019 | 1,49 % |
| 2020 | 2,51 % |
| 2021 | 2,59 % |
| 2022 | 1,53 % |
| 2023 | 1,53 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 144 Rang |
| Dynamik | 191 Rang |
| Stärke | 135 Rang |
| Demografie | 184 Rang |
| Arbeitsmarkt | 136 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 221 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 43,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Hemmersheim liegt im Band 2–3 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Hemmersheim im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Hemmersheim ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Hemmersheim ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Hemmersheim
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bieberehren | 10,57 €/m² |
| Riedenheim | 9,24 €/m² |
| Martinsheim | 8,87 €/m² |
| Gelchsheim | 8,58 €/m² |
| Aub | 8,50 €/m² |
| Sonderhofen | 8,38 €/m² |
| Oberickelsheim | 7,57 €/m² |
| Simmershofen | 7,28 €/m² |
| Gollhofen | 6,90 €/m² |
| Hemmersheim | 5,05 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Hemmersheim ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Hemmersheim
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Aub | 8,12 % |
| Bieberehren | 5,79 % |
| Gelchsheim | 5,09 % |
| Martinsheim | 5,01 % |
| Oberickelsheim | 4,97 % |
| Riedenheim | 4,68 % |
| Gollhofen | 3,60 % |
| Simmershofen | 3,44 % |
| Sonderhofen | 3,38 % |
| Hemmersheim | 2,96 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Aub, St | 2,5 km | 97239 | 8,50 € | 1.256 € | 8,12 % |
| Simmershofen | 4,0 km | 97215 | 7,28 € | 2.537 € | 3,44 % |
| Oberickelsheim | 5,1 km | 97258 | 7,57 € | 1.827 € | 4,97 % |
| Gelchsheim, M | 5,5 km | 97255 | 8,58 € | 2.024 € | 5,09 % |
| Gollhofen | 7,1 km | 97258 | 6,90 € | 2.299 € | 3,60 % |
| Sonderhofen | 7,6 km | 97255 | 8,38 € | 2.974 € | 3,38 % |
| Martinsheim | 7,9 km | 97340 | 8,87 € | 2.124 € | 5,01 % |
| Bieberehren | 8,2 km | 97243 | 10,57 € | 2.189 € | 5,79 % |
| Riedenheim | 8,7 km | 97283 | 9,24 € | 2.372 € | 4,68 % |
Wo liegt Hemmersheim?
Lage
Hemmersheim auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Hemmersheim
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 5,05 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.050 € |
| Bruttomietrendite | 2,96 % |
| Kaufpreisfaktor | 33,8 |
| Einwohner | 655 |
| Einwohner je km² | 27 |
| Fläche (km²) | 23,8 |
| Arbeitslosenquote | 1,5 % |
| Prognos-Gesamtrang | #144 |
| Prognos Dynamikrang | #191 |
| Prognos Stärkerang | #135 |
| Koordinaten | 49,5625, 10,0952 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Hemmersheim
Was kostet eine Wohnung in Hemmersheim?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.050 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 5,05 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Der Kaufpreis liegt damit unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt, die Miete jedoch deutlich darunter.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Hemmersheim entwickelt?
Die Angebotsmiete stieg von 4,44 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 5,62 Euro im Jahr 2023. Der Angebotskaufpreis lag 2021 bei 1.700 Euro pro Quadratmeter und stieg bis 2023 auf 1.930 Euro. Die Werte für 2024 (2.020 Euro) und 2025 (2.120 Euro) sind geschätzt. Der Kaufpreis ist damit in drei Jahren um rund 18 Prozent gestiegen.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Hemmersheim?
Die Bruttomietrendite liegt bei 2,96 Prozent, der Kaufpreisfaktor bei 33,83. Damit liegt die Rendite deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 4,22 Prozent und dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent. Der Perzentilrang von 10,21 bedeutet, dass rund 90 Prozent der Orte in Bayern eine höhere Bruttomietrendite aufweisen. Der hohe Kaufpreisfaktor zeigt, dass das Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hoch ist.
Wie schneidet Hemmersheim im Vergleich zum Kreis und zu Bayern ab?
Hemmersheim liegt mit einer Angebotsmiete von 5,05 Euro pro Quadratmeter deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 8,18 Euro und dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro. Auch der Kaufpreis von 2.050 Euro pro Quadratmeter ist niedriger als der Kreiswert von 2.488 Euro und der Landeswert von 3.246 Euro. Die niedrige Miete führt jedoch zu einer niedrigeren Rendite als im Vergleich.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Hemmersheim?
Die Bevölkerung lag 2024 bei 655 Einwohnern und hat sich seit 2015 (648 Einwohner) um rund 1 Prozent erhöht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 27 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,53 Prozent und damit auf sehr niedrigem Niveau.
Woher stammen die Daten zu Hemmersheim?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Hemmersheim sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Hemmersheim führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Hemmersheim enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2023 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2023 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2023 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Gallmersgarten | 91605 | 6,76 € | 872 € | 9,30 % |
| Marktbergel, M | 91613 | 7,88 € | 1.412 € | 6,70 % |
| Wilhelmsdorf | 91489 | 9,46 € | 2.024 € | 5,61 % |
| Oberscheinfeld, M | 91483 | 7,86 € | 1.763 € | 5,35 % |
| Ergersheim | 91465 | 8,50 € | 1.950 € | 5,23 % |
| Markt Bibart, M | 91477 | 9,12 € | 2.151 € | 5,09 % |
| Scheinfeld, St | 91443 | 8,16 € | 1.939 € | 5,05 % |
| Oberickelsheim | 97258 | 7,57 € | 1.827 € | 4,97 % |