Amberg
Amberg (PLZ 86854) liegt im Kreis Unterallgäu in Bayern. Der Ort zählt 1.469 Einwohner auf 11,0 km², das entspricht 133 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 11,00 € pro m², der Kaufpreis bei 3.671 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,60 % und ein Kaufpreisfaktor von 27,8 — rechnerisch sind das 28 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Amberg über dem Renditeniveau von 39 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2019 und 2026 stieg die Miete von 7,69 € auf 5,33 € pro m², im Mittel -5,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 5,2 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,4 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,4 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Unterallgäu Rang 26 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 116, Stärkerang 20). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Wiedergeltingen, Türkheim und Buchloe an.
Immobilienpreise in Amberg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Amberg (Schwaben)
Bericht für Amberg (Schwaben), Gemeinde im Landkreis Unterallgäu: Kleiner Ort mit 1.470 Einwohnern, Angebotskaufpreis 3.671 €/m², Angebotsmiete 11 €/m², Rendite 3,6 %. Hohe Preise im regionalen Vergleich, aber niedrige Rendite. Starke Schwankungen in den Zeitreihen, Diskrepanz zwischen aktuellen Marktdaten und Zeitreihenwert 2026. Bevölkerungswachstum moderat, Arbeitslosigkeit sehr niedrig. Landkreis rangiert im Prognos-Zukunftsatlas auf Platz 26.
Marktüberblick
Amberg (Schwaben) ist eine kleine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu mit rund 1.470 Einwohnern auf einer Fläche von 11 km². Der Ort liegt in der Region Donau-Iller und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Türkheim. Die Gemeinde weist mit 133 Einwohnern je km² eine eher ländliche Struktur auf. 2018 bestanden 15 landwirtschaftliche Betriebe mit 500 Hektar genutzter Fläche. Am Arbeitsort waren 2018 lediglich 42 Personen im produzierenden Gewerbe und 11 im Dienstleistungssektor sozialversicherungspflichtig beschäftigt, während 668 Einwohner am Wohnort erwerbstätig waren – ein klares Indiz für eine Pendlergemeinde, deren Bewohner außerhalb der Gemeinde arbeiten.
Aktuelle Marktkennzahlen
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 3.671 Euro je Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 11 Euro je Quadratmeter. Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,6 Prozent und ein Kaufpreisfaktor von 27,81. Beide Werte – Kaufpreis und Faktor – liegen über dem Durchschnitt des Landkreises Unterallgäu (3.211 Euro, Faktor 26,22) und des Freistaats Bayern (3.246 Euro, Faktor 26,10). Die Rendite von 3,6 Prozent liegt damit unter dem Kreis- (3,89 Prozent) und Landesdurchschnitt (4,13 Prozent). Im bundesweiten Vergleich schneidet Amberg deutlich ab: Der deutsche Angebotskaufpreis liegt bei 2.409 Euro, die Rendite bei 5,1 Prozent. Amberg gehört damit zu den teureren Orten im ländlichen Raum Bayerns, wobei die hohen Preise die Mieterträge relativieren.
Preis- und Mietentwicklung
Die Zeitreihe der Angebotsmieten zeigt starke Schwankungen: Von 7,69 Euro 2019 stieg sie 2020 auf 10,53 Euro, fiel 2022 auf 9,46 Euro, erholte sich 2023 auf 10,59 Euro und lag 2025 bei 9,78 Euro. Der Kaufpreis verhielt sich ähnlich volatil: 2.839 Euro (2019), 3.323 Euro (2020), 2.677 Euro (2021), 3.376 Euro (2022), 2.793 Euro (2024) und 4.417 Euro (2025). Die CAGR der Miete beträgt -5,1 Prozent, die der Kaufpreise 5,2 Prozent über den Zeitraum der Reihe.
Ein signifikanter Unterschied besteht zwischen den aktuellen Marktdaten und der Zeitreihe: Die aktuelle Angebotsmiete von 11 Euro liegt deutlich über dem letzten Zeitreihenwert von 9,78 Euro (2025), der aktuelle Kaufpreis von 3.671 Euro liegt unter dem 2025er-Zeitreihenwert von 4.417 Euro, aber über dem von 2024 (2.793 Euro). Der Zeitreihenwert für 2026 (Miete 5,33 Euro, Kaufpreis 4.055 Euro) stellt einen deutlichen Ausreißer dar und weicht stark von den aktuellen Marktdaten ab. Die Gründe für diese Diskrepanz sind aus den vorliegenden Daten nicht ableitbar. Die hohen Schwankungen deuten insgesamt auf einen dünnen Markt hin, bei dem einzelne Inserate die Durchschnittswerte stark beeinflussen können.
Regionale Einordnung
Amberg liegt bei der Angebotsmiete (11 Euro) knapp über dem Kreis- (10,19 Euro) und Landesdurchschnitt (10,11 Euro). Der Kaufpreis von 3.671 Euro liegt deutlich über dem Kreis- (3.211 Euro) und Landesdurchschnitt (3.246 Euro). Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein gemischtes Bild: Türkheim (3 km) hat mit 11,61 Euro eine höhere Miete, Buchloe (4,3 km) mit 12,68 Euro und Bad Wörishofen (9,2 km) mit 12,36 Euro sogar noch höhere Werte. Bei den Kaufpreisen liegt Amberg mit 3.671 Euro über Ettringen (3.205 Euro) und Lamerdingen (3.042 Euro), aber unter Buchloe (4.456 Euro) und Bad Wörishofen (4.045 Euro). Die Bruttomietrendite von 3,6 Prozent liegt im Mittelfeld der Nachbargemeinden – höher als bei Wiedergeltingen (3,45 Prozent) und Jengen (3,4 Prozent), aber niedriger als bei Ettringen (4,13 Prozent) und Lamerdingen (4,06 Prozent).
Standortfaktoren und Demografie
Die Bevölkerung von Amberg ist seit 2015 leicht gewachsen: Von 1.421 auf 1.469 Einwohner (2024), was einem Anstieg von 3,4 Prozent entspricht. Zwischen 1988 und 2018 betrug das Wachstum sogar 37,2 Prozent (von 1.076 auf 1.476). Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,4 Prozent mit 13 arbeitslosen Personen – ein Wert, der deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt und auf eine stabile lokale Wirtschaftsstruktur hindeutet.
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 erreicht der Landkreis Unterallgäu den Gesamt-Rang 26 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schneidet der Kreis bei Demografie (Rang 23) und Wohlstand und soziale Lage (Rang 133) ab, während der Dynamik-Index mit Rang 116 schwächer ist. Am Ort bestehen keine Hochschulen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Amberg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Amberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 7,69 €/m² |
| 2020 | 10,53 €/m² |
| 2021 | 10,53 €/m² |
| 2022 | 9,46 €/m² |
| 2023 | 10,59 €/m² |
| 2024 | 10,58 €/m² |
| 2025 | 9,78 €/m² |
| 2026 | 5,33 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Amberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 2.839 €/m² |
| 2020 | 3.323 €/m² |
| 2021 | 2.677 €/m² |
| 2022 | 3.376 €/m² |
| 2023 | 3.276 €/m² |
| 2024 | 2.793 €/m² |
| 2025 | 4.417 €/m² |
| 2026 | 4.055 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Amberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2019 | 3,25 % |
| 2020 | 3,80 % |
| 2021 | 4,72 % |
| 2022 | 3,36 % |
| 2023 | 3,88 % |
| 2024 | 4,55 % |
| 2025 | 2,66 % |
| 2026 | 1,58 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Amberg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.421 Einwohner |
| 2016 | 1.437 Einwohner |
| 2017 | 1.454 Einwohner |
| 2018 | 1.476 Einwohner |
| 2019 | 1.473 Einwohner |
| 2020 | 1.474 Einwohner |
| 2021 | 1.502 Einwohner |
| 2022 | 1.468 Einwohner |
| 2023 | 1.469 Einwohner |
| 2024 | 1.469 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Amberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,75 % |
| 2016 | 1,62 % |
| 2017 | 1,64 % |
| 2018 | 2,10 % |
| 2019 | 1,15 % |
| 2020 | 1,35 % |
| 2021 | 1,03 % |
| 2022 | 1,18 % |
| 2023 | 1,40 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 26,00 Rang |
| Dynamik | 116 Rang |
| Stärke | 20,00 Rang |
| Demografie | 23,00 Rang |
| Arbeitsmarkt | 51,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 30,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 133 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Amberg liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Amberg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Amberg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Amberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Amberg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Buchloe | 12,68 €/m² |
| Bad Wörishofen | 12,36 €/m² |
| Türkheim | 11,61 €/m² |
| Jengen | 11,11 €/m² |
| Ettringen | 11,03 €/m² |
| Igling | 11,01 €/m² |
| Amberg | 11,00 €/m² |
| Wiedergeltingen | 10,61 €/m² |
| Lamerdingen | 10,28 €/m² |
| Rammingen | 9,51 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Amberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Amberg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Ettringen | 4,13 % |
| Lamerdingen | 4,06 % |
| Rammingen | 4,00 % |
| Türkheim | 3,84 % |
| Bad Wörishofen | 3,67 % |
| Amberg | 3,60 % |
| Wiedergeltingen | 3,45 % |
| Buchloe | 3,41 % |
| Jengen | 3,40 % |
| Igling | 2,86 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Wiedergeltingen | 2,5 km | 86879 | 10,61 € | 3.688 € | 3,45 % |
| Türkheim, M | 3,0 km | 86842 | 11,61 € | 3.626 € | 3,84 % |
| Buchloe, St | 4,3 km | 86807 | 12,68 € | 4.456 € | 3,41 % |
| Ettringen | 5,2 km | 86833 | 11,03 € | 3.205 € | 4,13 % |
| Lamerdingen | 5,7 km | 86862 | 10,28 € | 3.042 € | 4,06 % |
| Rammingen | 7,5 km | 86871 | 9,51 € | 2.856 € | 4,00 % |
| Jengen | 7,6 km | 86860 | 11,11 € | 3.917 € | 3,40 % |
| Bad Wörishofen, St | 9,2 km | 86825 | 12,36 € | 4.045 € | 3,67 % |
| Igling | 9,4 km | 86859 | 11,01 € | 4.616 € | 2,86 % |
Wo liegt Amberg?
Lage
Amberg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Amberg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 11,00 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.671 € |
| Bruttomietrendite | 3,60 % |
| Kaufpreisfaktor | 27,8 |
| Einwohner | 1.469 |
| Einwohner je km² | 133 |
| Fläche (km²) | 11,0 |
| Arbeitslosenquote | 1,4 % |
| Prognos-Gesamtrang | #26 |
| Prognos Dynamikrang | #116 |
| Prognos Stärkerang | #20 |
| Koordinaten | 48,0615, 10,6804 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Amberg
Was kostet eine Wohnung in Amberg?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Amberg liegt bei 11 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.671 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen damit über dem Durchschnitt des Landkreises Unterallgäu (Miete 10,19 Euro, Kaufpreis 3.211 Euro) und auch über dem bayerischen Durchschnitt (Miete 10,11 Euro, Kaufpreis 3.246 Euro). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten und nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Amberg entwickelt?
Die Angebotsmieten in Amberg schwankten in den vergangenen Jahren deutlich: Von 7,69 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 stiegen sie auf 10,59 Euro im Jahr 2023, fielen dann auf 9,78 Euro im Jahr 2025 und liegen 2026 bei 5,33 Euro. Die Kaufpreise bewegten sich zwischen 2.677 Euro im Jahr 2021 und 4.417 Euro im Jahr 2025, wobei der Wert für 2026 bei 4.055 Euro liegt. Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) beträgt bei der Miete -5,1 Prozent und beim Kaufpreis 5,2 Prozent.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Amberg?
Die Bruttomietrendite liegt in Amberg bei 3,6 Prozent und damit unter dem Durchschnitt des Landkreises Unterallgäu (3,89 Prozent) sowie unter dem bayerischen Durchschnitt (4,13 Prozent). Der Kaufpreisfaktor beträgt 27,81 und liegt ebenfalls über dem Kreis- (26,22) und Bayerndurchschnitt (26,10). Im Perzentilrang der Bruttomietrendite innerhalb Bayerns belegt Amberg den Platz 39,4, was bedeutet, dass rund 60 Prozent der Orte im Bundesland eine höhere Rendite aufweisen. Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten.
Wie schneidet Amberg im Vergleich zum Kreis Unterallgäu und zu Bayern ab?
Amberg liegt mit einer Angebotsmiete von 11 Euro pro Quadratmeter und einem Angebotskaufpreis von 3.671 Euro pro Quadratmeter jeweils über dem Niveau des Landkreises Unterallgäu und des Freistaats Bayern. Die Bruttomietrendite von 3,6 Prozent ist dagegen niedriger als im Kreis (3,89 Prozent) und in Bayern (4,13 Prozent). Der höhere Kaufpreisfaktor von 27,81 im Vergleich zum Kreis (26,22) und Bayern (26,10) bestätigt das teurere Preisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Amberg?
Die Einwohnerzahl in Amberg ist von 1.421 im Jahr 2015 auf 1.469 im Jahr 2024 leicht gestiegen, was einer Zunahme von rund 3,4 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 133 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 13 Prozent und bewegte sich in der Beobachtungsperiode zwischen 10 und 20 Prozent.
Wie ist die wirtschaftliche Zukunftsaussicht für Amberg?
Der Kreis Unterallgäu, zu dem Amberg gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den 26. Rang von rund 400 deutschen Kreisen in der Gesamtwertung, was eine sehr gute Position darstellt. Besonders gut schnitt der Kreis im Index Wohlstand und soziale Lage mit Rang 13 ab, gefolgt vom Index Stärke mit Rang 20. Im Index Dynamik liegt der Kreis mit Rang 116 etwas weiter zurück. Amberg selbst hat keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Amberg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Amberg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Amberg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Unterallgäu
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Oberrieden | 87769 | 9,59 € | 2.068 € | 5,57 % |
| Westerheim | 87784 | 11,03 € | 2.483 € | 5,33 % |
| Markt Wald, M | 86865 | 9,02 € | 2.181 € | 4,96 % |
| Salgen | 87775 | 10,51 € | 2.622 € | 4,81 % |
| Kettershausen | 86498 | 9,63 € | 2.491 € | 4,64 % |
| Woringen | 87789 | 10,08 € | 2.641 € | 4,58 % |
| Kirchhaslach | 87755 | 8,15 € | 2.156 € | 4,54 % |
| Hawangen | 87749 | 9,15 € | 2.469 € | 4,45 % |