Leiblfing
Leiblfing (PLZ 94339) liegt im Kreis Straubing-Bogen in Bayern. Der Ort zählt 4.332 Einwohner auf 78,4 km², das entspricht 55 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,70 € pro m², der Kaufpreis bei 3.103 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,75 % und ein Kaufpreisfaktor von 26,7 — rechnerisch sind das 27 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Leiblfing über dem Renditeniveau von 47 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 8,06 € auf 10,39 € pro m², im Mittel 3,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,6 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,4 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,7 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Straubing-Bogen Rang 162 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 160, Stärkerang 164). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Salching, Feldkirchen und Mengkofen an.
Immobilienpreise in Leiblfing im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Leiblfing
Bericht zum Immobilienmarkt und Standort Leiblfing (Landkreis Straubing-Bogen, Bayern). Die Gemeinde mit 4.332 Einwohnern zeigt einen Immobilienmarkt mit überdurchschnittlichen Mieten und Kaufpreisen im Vergleich zu Kreis und Deutschland, aber einer niedrigen Bruttomietrendite von 3,75 %. Die Preisentwicklung war volatil, mit starken Anstiegen 2024–2025 und Korrekturen 2025–2026. Die Bevölkerung wuchs moderat (+3,4 % seit 2015), die Arbeitslosigkeit liegt bei 4,9 %. Im regionalen Vergleich nimmt Leiblfing eine mittlere Preisposition ein. Der Landkreis profitiert von hohem Wohlstand (Prognos-Rang 15), weist aber Schwächen im Arbeitsmarkt (Rang 277) und der Demografie (Rang 243) auf.
Marktüberblick und aktuelle Preise
Leiblfing liegt im südlichen Teil des Landkreises Straubing-Bogen in der Region Donau-Wald. Die 78,41 km² große Gemeinde mit 4.332 Einwohnern (2024) hat eine Bevölkerungsdichte von 55 Einwohnern pro km² und gehört zu den ländlich geprägten Gemeinden Niederbayerns. Seit 2012 ist Leiblfing Mitglied der ILE Gäuboden, einem Zusammenschluss sieben benachbarter Gemeinden zur integrierten ländlichen Entwicklung.
Der lokale Immobilienmarkt zeigt ein gemischtes Bild: Die Angebotsmiete liegt mit 9,70 Euro pro Quadratmeter über dem Kreisdurchschnitt (8,75 Euro) und dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro), aber unter dem bayerischen Mittel (10,11 Euro). Der Angebotskaufpreis von 3.103 Euro pro m² liegt ebenfalls über dem Kreis- (2.894 Euro) und Bundesdurchschnitt (2.409 Euro), erreicht jedoch nicht das bayerische Niveau (3.246 Euro). Die Bruttomietrendite von 3,75 Prozent ist die niedrigste unter allen Vergleichsebenen – sie liegt unter dem Kreiswert (3,95 %), dem bayerischen Wert (4,13 %) und deutlich unter dem deutschen Durchschnitt (5,10 %). Der Kaufpreisfaktor von 26,66 liegt knapp über dem bayerischen Wert (26,10).
Die hohe Renditedifferenz lässt sich daraus erklären, dass die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten stärker gestiegen sind als in den Vergleichsregionen. Ein Investor muss für die jährliche Bruttomiete von rund 116 Euro pro m² (bei 9,70 Euro/m²) den 26,7-fachen Jahreswert zahlen.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung in Leiblfing verlief von 2018 bis 2026 mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,23 Prozent überdurchschnittlich dynamisch. Von 8,06 Euro pro m² im Jahr 2018 stieg die Miete bis 2024 auf 11,26 Euro – ein Anstieg von fast 40 Prozent in sechs Jahren. Im Jahr 2025 folgte eine Korrektur auf 9,69 Euro, 2026 liegt der Wert bei 10,39 Euro. Die Volatilität in den letzten Jahren ist auffällig und deutet auf einen Markt hin, der sich von einer starken Aufwärtsbewegung in eine Phase der Stabilisierung oder Neubewertung bewegt.
Die Kaufpreisentwicklung war noch ausgeprägter schwankend. Von 2.050 Euro pro m² (2018) stieg der Preis bis 2025 auf 4.152 Euro – ein Verdopplungsanstieg in sieben Jahren. Im Jahr 2026 korrigierte er sich auf 2.937 Euro, was einem Rückgang von rund 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der durchschnittliche jährliche Anstieg (CAGR) über den gesamten Zeitraum beträgt 4,60 Prozent.
Die starke Volatilität in den jüngsten Jahren (2024–2026) bei gleichzeitigem Bevölkerungswachstum von 3,4 Prozent seit 2015 lässt auf einen Markt schließen, der von externen Nachfrageimpulsen geprägt ist und nicht allein durch die lokale Bevölkerungsentwicklung getragen wird. Die Kaufpreisbewegungen übersteigen die Mietentwicklung deutlich, was die sinkende Rendite erklärt.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung von Leiblfing wuchs seit 2015 von 4.188 auf 4.332 Einwohner, was einer Zunahme von 3,4 Prozent entspricht. Der Anstieg verlief jedoch nicht linear: Nach einem Tiefpunkt von 4.137 Einwohnern im Jahr 2020 folgte ein deutlicher Zuzug, der 2022 mit 4.354 Einwohnern seinen höchsten Wert der Reihe erreichte. Seit 2023 stabilisiert sich die Bevölkerung bei 4.332 Einwohnern.
Die Arbeitslosenquote schwankte im Beobachtungszeitraum zwischen 3,5 Prozent (2018) und 5,0 Prozent (2022). Der Wert von 4,9 Prozent (2023) liegt nahe dem Niveau von 2015 (4,9 Prozent) und damit auf einem moderaten Niveau. Der Anstieg auf 5,0 Prozent im Jahr 2022 entspricht dem Muster vieler ländlicher Gemeinden während der Pandemie.
Die Kombination aus moderatem Bevölkerungswachstum und stabiler Arbeitslosigkeit spricht für eine grundlegende Demografie-Stabilität. Die Gemeinde ist jedoch klein und hat nur 1.264 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort (2023), während 2006 noch 2.006 Beschäftigte am Wohnort gemeldet waren. Das Verhältnis von Arbeitsort- zu Wohnortbeschäftigten lässt auf eine gewisse Pendlerstruktur schließen – viele Einwohner arbeiten außerhalb der Gemeinde.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich zeigt Leiblfing ein unterschiedliches Bild je nach Betrachtungsebene. Gegenüber den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 11,3 km liegt der Kaufpreis von 3.103 Euro pro m² deutlich unter den Werten von Salching (4.073 Euro), Mengkofen (4.173 Euro) und Oberschneiding (4.074 Euro). Diese drei Orte liegen alle bei über 4.000 Euro pro m² und weisen entsprechend niedrigere Renditen von 2,63 bis 3,15 Prozent auf. Leiblfing liegt damit im unteren bis mittleren Preissegment seiner Nachbarschaft.
Günstigere Nachbarorte sind Perkam (2.662 Euro/m², Rendite 4,01 %) und Geiselhöring (2.977 Euro/m², Rendite 4,06 %). Leiblfings Rendite von 3,75 Prozent liegt damit im Mittelfeld der Nachbarn – höher als die vier Orte mit hohen Kaufpreisen (Salching 3,15 %, Feldkirchen 3,05 %, Mengkofen 2,92 %, Oberschneiding 2,63 %), aber niedriger als Perkam (4,01 %), Geiselhöring (4,06 %), Aiterhofen (4,04 %) und Moosthenning (4,72 %).
Die Mietpreise liegen mit 9,70 Euro pro m² ebenfalls im mittleren Bereich der Nachbarn. Höher sind Salching (10,69 Euro), Mengkofen (10,15 Euro), Geiselhöring (10,07 Euro), Aiterhofen (10,17 Euro) und Moosthenning (11,53 Euro). Niedriger sind Feldkirchen (7,96 Euro) und Oberschneiding (8,91 Euro). Leiblfing nimmt also eine Mittelposition ein – weder der günstigste noch der teuerste Ort im Umland.
Diese Positionierung als mittlerer Preisstandort im Umland könnte für Investoren interessant sein, die eine Balance zwischen Erschließungspotenzial und aktueller Mietnachfrage suchen.
Standortfaktoren und Struktur
Der Landkreis Straubing-Bogen, zu dem Leiblfing gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 einen Gesamtrang von 162 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Teilindizes zeigen ein klares Muster: Mit Rang 15 im Bereich Wohlstand und soziale Lage liegt der Kreis an der Spitze aller deutschen Kreise. Im Gegensatz dazu rangiert er bei Arbeitsmarkt auf Platz 277 und bei Demografie auf Platz 243 – beide Werte im unteren Drittel. Dynamik (160) und Wettbewerb/Innovation (160) liegen im oberen Mittelfeld, die Stärke (164) ebenfalls.
Dieses Profil – hoher Wohlstand bei gleichzeitig schwachem Arbeitsmarkt und demografischen Herausforderungen – ist charakteristisch für ländliche Räume in Bayern, die von einer starken sozialen Absicherung profitieren, aber strukturelle Schwächen in der Wirtschaft und Bevölkerungsentwicklung aufweisen. Leiblfing selbst verfügt über keine Hochschule und ist als Gemeinde nicht separat im Zukunftsatlas abgebildet; die Prognos-Ränge gelten für den gesamten Kreis.
Die Gemeinde verfügt über zwei Kindertageseinrichtungen mit 234 Plätzen und zwei Schulen (Grund- und Mittelschule) mit 249 Schülern. Das Gewerbesteueraufkommen belief sich 2023 auf 2,2 Millionen Euro. Land- und Forstwirtschaft werden überwiegend als Nebenerwerb betrieben, während mittelständische Betriebe die lokale Wirtschaft prägen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Leiblfing entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Leiblfing
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 8,06 €/m² |
| 2019 | 8,40 €/m² |
| 2020 | 7,39 €/m² |
| 2021 | 8,01 €/m² |
| 2022 | 8,61 €/m² |
| 2023 | 8,50 €/m² |
| 2024 | 11,26 €/m² |
| 2025 | 9,69 €/m² |
| 2026 | 10,39 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Leiblfing
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.050 €/m² |
| 2020 | 3.296 €/m² |
| 2021 | 2.771 €/m² |
| 2022 | 2.404 €/m² |
| 2023 | 3.195 €/m² |
| 2024 | 2.899 €/m² |
| 2025 | 4.153 €/m² |
| 2026 | 2.938 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Leiblfing
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,72 % |
| 2020 | 2,69 % |
| 2021 | 3,47 % |
| 2022 | 4,30 % |
| 2023 | 3,19 % |
| 2024 | 4,66 % |
| 2025 | 2,80 % |
| 2026 | 4,24 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Leiblfing
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 4.188 Einwohner |
| 2016 | 4.157 Einwohner |
| 2017 | 4.140 Einwohner |
| 2018 | 4.191 Einwohner |
| 2019 | 4.182 Einwohner |
| 2020 | 4.137 Einwohner |
| 2021 | 4.235 Einwohner |
| 2022 | 4.354 Einwohner |
| 2023 | 4.332 Einwohner |
| 2024 | 4.332 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Leiblfing
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,40 % |
| 2016 | 1,37 % |
| 2017 | 1,43 % |
| 2018 | 1,28 % |
| 2019 | 1,43 % |
| 2020 | 1,78 % |
| 2021 | 1,53 % |
| 2022 | 1,77 % |
| 2023 | 1,74 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 162 Rang |
| Dynamik | 160 Rang |
| Stärke | 164 Rang |
| Demografie | 243 Rang |
| Arbeitsmarkt | 277 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 160 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 15,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Leiblfing liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Leiblfing im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Leiblfing ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Leiblfing ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Leiblfing
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Moosthenning | 11,53 €/m² |
| Straubing | 10,83 €/m² |
| Salching | 10,69 €/m² |
| Aiterhofen | 10,17 €/m² |
| Mengkofen | 10,15 €/m² |
| Geiselhöring | 10,07 €/m² |
| Leiblfing | 9,70 €/m² |
| Oberschneiding | 8,91 €/m² |
| Perkam | 8,90 €/m² |
| Feldkirchen | 7,96 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Leiblfing ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Leiblfing
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Moosthenning | 4,72 % |
| Geiselhöring | 4,06 % |
| Aiterhofen | 4,04 % |
| Perkam | 4,01 % |
| Leiblfing | 3,75 % |
| Straubing | 3,70 % |
| Salching | 3,15 % |
| Feldkirchen | 3,05 % |
| Mengkofen | 2,92 % |
| Oberschneiding | 2,63 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Salching | 5,9 km | 94330 | 10,69 € | 4.073 € | 3,15 % |
| Feldkirchen | 7,3 km | 94351 | 7,96 € | 3.126 € | 3,05 % |
| Mengkofen | 7,9 km | 84152 | 10,15 € | 4.173 € | 2,92 % |
| Oberschneiding | 9,8 km | 94363 | 8,91 € | 4.074 € | 2,63 % |
| Perkam | 10,5 km | 94368 | 8,90 € | 2.662 € | 4,01 % |
| Geiselhöring, St | 10,6 km | 94333 | 10,07 € | 2.977 € | 4,06 % |
| Moosthenning | 10,8 km | 84164 | 11,53 € | 2.931 € | 4,72 % |
| Aiterhofen | 11,3 km | 94330 | 10,17 € | 3.023 € | 4,04 % |
| Straubing | 12,8 km | 94315 | 10,83 € | 3.510 € | 3,70 % |
Wo liegt Leiblfing?
Lage
Leiblfing auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Leiblfing
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,70 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.103 € |
| Bruttomietrendite | 3,75 % |
| Kaufpreisfaktor | 26,7 |
| Einwohner | 4.332 |
| Einwohner je km² | 55 |
| Fläche (km²) | 78,4 |
| Arbeitslosenquote | 1,7 % |
| Prognos-Gesamtrang | #162 |
| Prognos Dynamikrang | #160 |
| Prognos Stärkerang | #164 |
| Koordinaten | 48,7729, 12,5134 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Leiblfing
Was kostet eine Wohnung in Leiblfing?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen in Leiblfing bei 9,70 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 3.103 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Miete über dem Durchschnitt des Landkreises Straubing-Bogen (8,75 Euro) und Deutschlands (8,92 Euro), aber unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (10,11 Euro). Der Kaufpreis liegt mit 3.103 Euro ebenfalls über dem Kreis- (2.894 Euro) und Bundesdurchschnitt (2.409 Euro), knapp unter dem bayerischen Wert (3.246 Euro). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Leiblfing entwickelt?
Seit 2018 sind die Angebotsmieten in Leiblfing im Jahresdurchschnitt um 3,23 Prozent gestiegen (CAGR), von 8,06 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,39 Euro im Jahr 2026. Die Kaufpreise legten sogar um 4,60 Prozent jährlich zu, von 2.050 Euro im Jahr 2018 auf 2.938 Euro im Jahr 2026. Beide Zeitreihen sind nicht geschätzt. Der Anstieg der Kaufpreise übertraf in diesem Zeitraum den der Mieten deutlich.
Welche Bruttomietrendite bietet eine Kapitalanlage in Leiblfing?
Die Bruttomietrendite in Leiblfing beträgt 3,75 Prozent, was einem Kaufpreisfaktor von 26,66 entspricht. Im Vergleich dazu liegt der Durchschnitt des Landkreises Straubing-Bogen bei 3,95 Prozent (Kaufpreisfaktor 27,56), Bayern bei 4,13 Prozent (Kaufpreisfaktor 26,10) und Deutschland bei 5,10 Prozent. Leiblfing liegt mit seiner Rendite also unter dem Kreis- und bayerischen Durchschnitt sowie deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Der Perzentilrang von 46,89 in Bayern zeigt, dass rund 47 Prozent der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen.
Wie hat sich die Bevölkerung in Leiblfing entwickelt?
Die Einwohnerzahl von Leiblfing ist seit 2015 um 3,44 Prozent gestiegen, von 4.188 auf 4.332 im Jahr 2024. Die Bevölkerungsdichte beträgt 55 Einwohner pro Quadratkilometer. Besonders deutlich war der Anstieg zwischen 2020 (4.137 Einwohner) und 2022 (4.354 Einwohner). Seit 2023 ist die Einwohnerzahl mit 4.332 stabil.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Leiblfing?
Der Kreis Straubing-Bogen, zu dem Leiblfing gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Platz 162 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Im Bereich Dynamik lag er auf Rang 160, in der Stärke auf Rang 164. Die Arbeitslosenquote in Leiblfing betrug 2023 4,9 Prozent und lag damit auf dem gleichen Niveau wie 2015. Leiblfing selbst hat keine Hochschule.
Wie schneiden Nachbarorte im Vergleich zu Leiblfing ab?
Unter den Nachbarorten im Umkreis bis 11 Kilometer liegen die Angebotsmieten zwischen 7,96 Euro (Feldkirchen, 7,3 km) und 11,53 Euro (Moosthenning, 10,8 km). Die Kaufpreise reichen von 2.662 Euro (Perkam, 10,5 km) bis 4.173 Euro (Mengkofen, 7,9 km). Die Bruttomietrenditen variieren zwischen 2,63 Prozent (Oberschneiding) und 4,72 Prozent (Moosthenning). Leiblfing liegt mit 9,70 Euro Miete und 3.103 Euro Kaufpreis damit im mittleren Bereich der Nachbargemeinden.
Woher stammen die Daten zu Leiblfing?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Leiblfing sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Leiblfing führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Straubing-Bogen
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Haibach | 94353 | 8,54 € | 1.189 € | 8,62 % |
| Sankt Englmar | 94379 | 9,31 € | 1.611 € | 6,94 % |
| Rattenberg | 94371 | 6,93 € | 1.365 € | 6,09 % |
| Niederwinkling | 94559 | 9,37 € | 1.967 € | 5,72 % |
| Stallwang | 94375 | 8,91 € | 1.947 € | 5,49 % |
| Haselbach | 94354 | 8,29 € | 1.839 € | 5,41 % |
| Windberg | 94336 | 6,83 € | 1.652 € | 4,96 % |
| Wiesenfelden | 94344 | 8,00 € | 2.001 € | 4,80 % |