Hohenroth
Hohenroth (PLZ 97618) liegt im Kreis Rhön-Grabfeld in Bayern. Der Ort zählt 3.591 Einwohner auf 17,1 km², das entspricht 210 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,20 € pro m², der Kaufpreis bei 2.274 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,33 % und ein Kaufpreisfaktor von 23,1 — rechnerisch sind das 23 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Hohenroth über dem Renditeniveau von 70 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,07 € auf 8,71 € pro m², im Mittel 4,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 7,9 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,8 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,5 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rhön-Grabfeld Rang 125 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 247, Stärkerang 112). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Niederlauer, Salz und Bad Neustadt a.d.Saale an.
Immobilienpreise in Hohenroth im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Hohenroth
Immobilienmarktbericht für Hohenroth (Landkreis Rhön-Grabfeld, Bayern): Wohngemeinde mit dynamischer Preisentwicklung, stabiler Mietrendite von 4,33 %, Bevölkerungsrückgang seit 2019, starker Arbeitsmarkt im Landkreis, günstige Miete-Kaufpreis-Relation im regionalen Vergleich.
Der Ort: Wohngemeinde im Landkreis Rhön-Grabfeld
Hohenroth ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld mit rund 3.590 Einwohnern auf 17,14 km². Die Gemeinde liegt in der Region Main-Rhön, ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt an der Saale und besteht aus fünf Gemeindeteilen: Hohenroth, Leutershausen, Querbachshof, Struthof und Windshausen. Ursprünglich landwirtschaftlich geprägt, hat sich Hohenroth durch die Nähe zur Kreisstadt Bad Neustadt zu einer Wohngemeinde entwickelt, von der aus viele Einwohner auspendeln. 2018 gab es am Arbeitsort 642 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, am Wohnort hingegen 1.629 – ein deutliches Pendlergefälle, das den Charakter als Schlafgemeinde unterstreicht.
Marktüberblick: Preise und Rendite im regionalen Vergleich
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.274 Euro je Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 8,20 Euro je Quadratmeter. Die Bruttomietrendite beträgt 4,33 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 23,12. Damit liegt Hohenroth bei den Mieten über dem Landkreisdurchschnitt (7,22 Euro/m²), aber unter dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro/m²) und dem Bayerndurchschnitt (10,11 Euro/m²). Beim Kaufpreis mit 2.274 Euro/m² liegt der Ort leicht über dem Landkreisdurchschnitt (2.185 Euro/m²), unter dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro/m²) und deutlich unter dem Bayerndurchschnitt (3.246 Euro/m²). Die Bruttomietrendite von 4,33 Prozent liegt über dem Bayerndurchschnitt (4,13 Prozent), aber unter dem Bundesdurchschnitt (5,10 Prozent). Der Kaufpreisfaktor von 23,12 liegt unter dem Landkreisdurchschnitt (25,59) und dem Bayerndurchschnitt (26,10), was bedeutet, dass man den Kaufpreis in etwa 23 Jahren durch die Jahreskaltmiete tilgt – ein günstigerer Wert als im regionalen und bayernweiten Vergleich.
Preisentwicklung: Dynamik mit Korrekturphase nach 2021
Die Mietpreise sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Von 6,07 Euro/m² im Jahr 2018 auf 8,71 Euro/m² im Jahr 2026 (CAGR 4,62 Prozent). Der Kaufpreis entwickelte sich volatiler: Von 1.451 Euro/m² (2018) über einen Höhepunkt von 3.819 Euro/m² (2021) auf 2.658 Euro/m² (2026). Der langjährige Anstieg beträgt 7,86 Prozent jährlich (CAGR). Die Volatilität im Kaufpreis – insbesondere der starke Anstieg bis 2021 und die anschließende Korrektur – spiegelt den bundesweiten Zinswende-Effekt wider. Die Mietentwicklung ist hingegen kontinuierlicher und weniger schwankungsanfällig. Die hohe jährliche Steigerungsrate bei Kauf und Miete ist ungewöhnlich und deutet auf einen dynamischen, nachfragegetriebenen Markt hin, der sich jedoch nach der Zinswende 2022/2023 wieder eingependelt hat.
Bevölkerung und Arbeitsmarkt: Vom Boom zur Stabilisierung
Hohenroth hat zwischen 2015 und 2019 ein deutliches Bevölkerungswachstum verzeichnet (von 3.458 auf 3.621 Einwohner, +4,7 Prozent). Seit 2019 ist die Bevölkerung jedoch leicht rückläufig (2024: 3.591). Der prozentuale Zuwachs zwischen 1988 und 2018 betrug 39,8 Prozent – der höchste im gesamten Landkreis Rhön-Grabfeld. Dieser starke Zuzug in den 2010er-Jahren korreliert mit der Entwicklung zur Wohngemeinde und dem Bau neuer Baugebiete nach der Gebietsreform. Die aktuelle leichte Abnahme könnte mit der Zinswende am Immobilienmarkt zusammenhängen, die den Zuzug verlangsamt hat. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 33 Promille (3,3 Prozent) und hat sich von 46 Promille (2015) auf 33 Promille (2023) verbessert – ein deutlicher Aufwärtstrend, der die wirtschaftliche Attraktivität des Ortes unterstreicht.
Standortfaktoren: Starker Arbeitsmarkt, schwache Dynamik
Der Landkreis Rhön-Grabfeld erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamt-Rang 125 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders stark ist der Arbeitsmarkt (Rang 69) und die soziale Lage (Rang 56). Schwach sind die Demografie (Rang 269), die Dynamik (Rang 247) und Wettbewerb/Innovation (Rang 223). Diese Struktur entspricht dem Muster ländlicher Räume in der Peripherie: Ein stabiler, aber nicht dynamischer Arbeitsmarkt bei gleichzeitig schwacher Innovationskraft und demografischem Druck. Hohenroth profitiert als Wohngemeinde von der Nähe zu Bad Neustadt, hat aber keine eigene Hochschule oder nennenswerte Wirtschaftskraft. Die Gemeinde verfügt über eine Grund- und Mittelschule sowie zwei Kindertageseinrichtungen, was die Attraktivität für Familien unterstreicht.
Vergleich mit Nachbarorten: Günstige Miete-Kaufpreis-Relation
Im regionalen Vergleich liegt Hohenroth bei der Angebotsmiete (8,20 Euro/m²) über den meisten Nachbarorten: höher als Niederlauer (6,88), Strahlungen (6,69), Wollbach (7,11), Burglauer (7,41), Münnerstadt (7,31) und Rödelmaier (6,92), aber leicht unter Salz (8,31). Bad Neustadt als Kreisstadt liegt mit 9,53 Euro/m² deutlich darüber. Beim Kaufpreis (2.274 Euro/m²) liegt Hohenroth über Strahlungen (1.956), Münnerstadt (1.785) und Wollbach (2.168), aber unter Salz (2.589), Bad Neustadt (2.915) und Rödelmaier (2.405). Die Bruttomietrendite von 4,33 Prozent ist die zweithöchste im direkten Vergleich – nur Münnerstadt liegt mit 4,91 Prozent darüber. Dies deutet darauf hin, dass Hohenroth im Vergleich zu den Nachbarorten eine günstige Miete-Kaufpreis-Relation aufweist, was den Ort für Investoren attraktiv macht.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Hohenroth entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Hohenroth
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,07 €/m² |
| 2019 | 7,67 €/m² |
| 2020 | 6,98 €/m² |
| 2021 | 6,12 €/m² |
| 2022 | 7,89 €/m² |
| 2023 | 7,00 €/m² |
| 2024 | 8,83 €/m² |
| 2025 | 8,32 €/m² |
| 2026 | 8,71 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Hohenroth
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.451 €/m² |
| 2020 | 1.308 €/m² |
| 2021 | 3.819 €/m² |
| 2022 | 2.867 €/m² |
| 2023 | 2.971 €/m² |
| 2024 | 2.347 €/m² |
| 2025 | 2.188 €/m² |
| 2026 | 2.658 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Hohenroth
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 5,02 % |
| 2020 | 6,41 % |
| 2021 | 1,92 % |
| 2022 | 3,30 % |
| 2023 | 2,83 % |
| 2024 | 4,51 % |
| 2025 | 4,56 % |
| 2026 | 3,93 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Hohenroth
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.458 Einwohner |
| 2016 | 3.533 Einwohner |
| 2017 | 3.571 Einwohner |
| 2018 | 3.603 Einwohner |
| 2019 | 3.621 Einwohner |
| 2020 | 3.618 Einwohner |
| 2021 | 3.617 Einwohner |
| 2022 | 3.615 Einwohner |
| 2023 | 3.591 Einwohner |
| 2024 | 3.591 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Hohenroth
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,55 % |
| 2016 | 2,66 % |
| 2017 | 1,24 % |
| 2018 | 1,64 % |
| 2019 | 1,58 % |
| 2020 | 1,96 % |
| 2021 | 1,91 % |
| 2022 | 1,85 % |
| 2023 | 1,49 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 125 Rang |
| Dynamik | 247 Rang |
| Stärke | 112 Rang |
| Demografie | 269 Rang |
| Arbeitsmarkt | 69,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 223 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 56,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Hohenroth liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Hohenroth im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Hohenroth ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Hohenroth ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Hohenroth
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bad Neustadt a.d.Saale | 9,53 €/m² |
| Salz | 8,31 €/m² |
| Heustreu | 8,28 €/m² |
| Hohenroth | 8,20 €/m² |
| Burglauer | 7,41 €/m² |
| Münnerstadt | 7,31 €/m² |
| Wollbach | 7,11 €/m² |
| Rödelmaier | 6,92 €/m² |
| Niederlauer | 6,88 €/m² |
| Strahlungen | 6,69 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Hohenroth ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Hohenroth
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Münnerstadt | 4,91 % |
| Hohenroth | 4,33 % |
| Strahlungen | 4,10 % |
| Wollbach | 3,93 % |
| Bad Neustadt a.d.Saale | 3,92 % |
| Salz | 3,85 % |
| Heustreu | 3,80 % |
| Burglauer | 3,65 % |
| Niederlauer | 3,62 % |
| Rödelmaier | 3,46 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Niederlauer | 2,1 km | 97618 | 6,88 € | 2.281 € | 3,62 % |
| Salz | 2,7 km | 97616 | 8,31 € | 2.589 € | 3,85 % |
| Bad Neustadt a.d.Saale, St | 3,0 km | 97616 | 9,53 € | 2.915 € | 3,92 % |
| Burglauer | 4,2 km | 97724 | 7,41 € | 2.436 € | 3,65 % |
| Strahlungen | 5,5 km | 97618 | 6,69 € | 1.956 € | 4,10 % |
| Wollbach | 6,9 km | 97618 | 7,11 € | 2.168 € | 3,93 % |
| Münnerstadt, St | 7,5 km | 97702 | 7,31 € | 1.785 € | 4,91 % |
| Rödelmaier | 7,5 km | 97618 | 6,92 € | 2.405 € | 3,46 % |
| Heustreu | 7,6 km | 97618 | 8,28 € | 2.616 € | 3,80 % |
Wo liegt Hohenroth?
Lage
Hohenroth auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Hohenroth
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,20 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.274 € |
| Bruttomietrendite | 4,33 % |
| Kaufpreisfaktor | 23,1 |
| Einwohner | 3.591 |
| Einwohner je km² | 210 |
| Fläche (km²) | 17,1 |
| Arbeitslosenquote | 1,5 % |
| Prognos-Gesamtrang | #125 |
| Prognos Dynamikrang | #247 |
| Prognos Stärkerang | #112 |
| Koordinaten | 50,3141, 10,1718 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Hohenroth
Was kostet eine Wohnung in Hohenroth?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Hohenroth liegt bei 8,20 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.274 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen über dem Durchschnitt des Landkreises Rhön-Grabfeld (7,22 Euro/m² Miete, 2.185 Euro/m² Kaufpreis), aber unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (10,11 Euro/m² Miete, 3.246 Euro/m² Kaufpreis). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Hohenroth entwickelt?
Die Angebotsmiete ist von 6,07 Euro/m² im Jahr 2018 auf 8,71 Euro/m² im Jahr 2026 gestiegen, was einer jährlichen Wachstumsrate von rund 4,6 Prozent entspricht. Der Angebotskaufpreis kletterte von 1.451 Euro/m² im Jahr 2018 auf 2.658 Euro/m² im Jahr 2026, was einem jährlichen Anstieg von etwa 7,9 Prozent entspricht. Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Hohenroth?
Die Bruttomietrendite in Hohenroth beträgt 4,33 Prozent und liegt damit über dem Kreisdurchschnitt von 4,09 Prozent sowie dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 23,12 und liegt unter dem Kreiswert von 25,59 und dem bayerischen Wert von 26,10. Im Bundesland liegt Hohenroth bei der Rendite auf dem Perzentilrang 70,14, was bedeutet, dass rund 70 Prozent der Orte in Bayern eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Hohenroth?
Die Bevölkerung in Hohenroth ist von 3.458 Einwohnern im Jahr 2015 auf 3.591 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Anstieg von rund 3,8 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 210 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote sank von 4,6 Prozent im Jahr 2015 auf 3,3 Prozent im Jahr 2023.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Hohenroth?
Der Landkreis Rhön-Grabfeld, zu dem Hohenroth gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 125 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitt der Kreis im Bereich Arbeitsmarkt mit Rang 69 und im Bereich Wohlstand und soziale Lage mit Rang 56 ab. Im Bereich Demografie (Rang 269) und Wettbewerb und Innovation (Rang 223) liegt der Kreis hingegen im unteren Drittel.
Woher stammen die Daten zu Hohenroth?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Hohenroth sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Hohenroth führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rhön-Grabfeld
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Großeibstadt | 97633 | 7,64 € | 1.250 € | 7,33 % |
| Sulzfeld | 97633 | 7,81 € | 1.579 € | 5,94 % |
| Hausen | 97647 | 9,61 € | 2.080 € | 5,54 % |
| Nordheim v.d.Rhön | 97647 | 5,99 € | 1.300 € | 5,53 % |
| Saal a.d.Saale, M | 97633 | 8,18 € | 1.885 € | 5,21 % |
| Bad Königshofen i.Grabfeld, St | 97631 | 7,28 € | 1.787 € | 4,89 % |
| Sandberg | 97657 | 7,11 € | 1.806 € | 4,73 % |
| Aubstadt | 97633 | 7,53 € | 1.936 € | 4,67 % |