Wiesthal
Wiesthal (PLZ 97859) liegt im Kreis Main-Spessart in Bayern. Der Ort zählt 1.238 Einwohner auf 9,2 km², das entspricht 134 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,75 € pro m², der Kaufpreis bei 1.189 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 6,82 % und ein Kaufpreisfaktor von 14,7 — rechnerisch sind das 15 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Wiesthal über dem Renditeniveau von 96 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2020 und 2024 stieg die Miete von 5,34 € auf 5,18 € pro m², im Mittel -0,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 22,3 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 8,4 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,5 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Main-Spessart Rang 122 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 341, Stärkerang 88). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Neuhütten, Heigenbrücken und Frammersbach an.
Immobilienpreise in Wiesthal im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Wiesthal
Wiesthal im Main-Spessart ist ein kleiner Ort mit 1.238 Einwohnern, der durch einen sehr kleinen Immobilienmarkt mit extremer Preisschwankung gekennzeichnet ist. Trotz Bevölkerungsrückgang (-8,4 % seit 2015) bietet der Ort die höchste Bruttomietrendite Bayerns (6,82 %) bei gleichzeitig niedrigen Kaufpreisen (1.189 €/m²) und einem niedrigen Kaufpreisfaktor (14,67). Die Bahnanbindung nach Frankfurt und der Arbeitsmarkt mit der Firma Wenzel-Präzision stützen die lokale Nachfrage.
Marktüberblick
Wiesthal ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart mit rund 1.240 Einwohnern auf 9,24 km². Der Immobilienmarkt ist klein und durch extreme Preisschwankungen gekennzeichnet. Die aktuelle Angebotsmiete liegt bei 6,75 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.189 Euro je Quadratmeter. Die Bruttomietrendite beträgt 6,82 Prozent und liegt damit deutlich über allen Vergleichswerten – sowohl im Kreis Main-Spessart (4,80 Prozent), in Bayern (4,13 Prozent) als auch im Bundesdurchschnitt (5,10 Prozent). Mit einem Perzentilrang von 95,9 im Bundesland weist Wiesthal die höchste Mietrendite von allen 2.056 erfassten Orten in Bayern auf.
Der Kaufpreisfaktor von 14,67 ist ebenfalls sehr niedrig und liegt weit unter dem Kreisdurchschnitt von 22,1, dem bayerischen Durchschnitt von 26,1 und dem deutschen Durchschnitt von 24,1. Das bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete besonders niedrig ist – ein Indikator für relativ günstige Kaufpreise bei moderaten Mieten.
Preisentwicklung und Marktdynamik
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine außergewöhnliche Volatilität, die auf einen sehr kleinen Markt mit wenigen Inseraten hindeutet. Die Angebotsmiete schwankte zwischen 5,18 Euro (2024) und 9,08 Euro (2023) – eine Spanne von über 75 Prozent. Beim Kaufpreis reicht die Bandbreite von 425 Euro (2021) bis 1.855 Euro (2022). Diese extremen Ausschläge sind bei einem Ort mit 1.238 Einwohnern typisch: Einzelne Inserate können den Durchschnitt stark verzerren.
Der CAGR für Mieten liegt bei -0,76 Prozent, für Kaufpreise bei 22,3 Prozent. Beide Werte sind jedoch aufgrund der geringen Datenbasis und der hohen Volatilität nur eingeschränkt aussagekräftig. Sie spiegeln weniger eine echte Marktentwicklung wider als die statistische Wirkung weniger Ausreißer in einzelnen Jahren.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich liegt Wiesthal bei beiden Preiskennzahlen deutlich unter dem Niveau der Nachbargemeinden. Die Angebotsmiete von 6,75 Euro je Quadratmeter ist die zweiniedrigste aller acht Nachbarorte im Umkreis (Heinrichsthal mit 6,33 Euro liegt noch darunter; das Spektrum der Nachbarorte reicht bis 9,88 Euro in Laufach). Der Kaufpreis von 1.189 Euro je Quadratmeter ist der niedrigste aller Nachbarorte (Nachbarorte: 1.641 bis 2.791 Euro).
Trotz der niedrigeren Preise erzielt Wiesthal die höchste Bruttomietrendite aller Nachbarorte. Ursache ist, dass der Kaufpreis stärker unter dem Nachbarmittel liegt als die Miete. Der Kaufpreisfaktor von 14,67 liegt rund 34 Prozent unter dem Kreisdurchschnitt von 22,1.
Wiesthal gehört damit zu den günstigeren Orten im ländlichen Unterfranken, ohne jedoch die extrem niedrigen Mieten oder Kaufpreise zu erreichen, die man in abgelegeneren Spessartgemeinden finden könnte.
Standortfaktoren
Die Bevölkerung Wiesthals ist seit 2015 um 8,4 Prozent zurückgegangen – von 1.352 auf 1.238 Einwohner. Dieser Trend entspricht dem allgemeinen demografischen Wandel im ländlichen Raum und trägt zur nachfragebedingten Preisdämpfung bei.
Die Arbeitslosenquote liegt mit 1,5 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und zeigt eine stabile lokale Wirtschaft. Der größte Arbeitgeber vor Ort ist die Firma Wenzel-Präzision, ein Unternehmen der Präzisionsfertigung. Der Ort ist ein alter Glasmacherort, der bereits 1057 urkundlich erwähnt wurde.
Ein wichtiger Standortfaktor ist die Verkehrsanbindung: Wiesthal verfügt über einen Bahnhof an der Main-Spessart-Bahn mit RE-Verbindungen nach Würzburg, Bamberg und Frankfurt am Main. Diese Anbindung macht den Ort für Pendler attraktiv und erklärt teilweise, warum die Mieten nicht noch niedriger sind als in vergleichbaren ländlichen Gemeinden.
Der Kreis Main-Spessart erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 im Gesamtrang Platz 122 von rund 400 Kreisen. Besonders schwach ist der Kreis im Dynamik-Index (Rang 341), was strukturelle Herausforderungen im ländlichen Raum widerspiegelt. Der Stärke-Index mit Rang 88 ist dagegen gut platziert.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Wiesthal entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Wiesthal
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 5,34 €/m² |
| 2021 | 7,76 €/m² |
| 2022 | 6,84 €/m² |
| 2023 | 9,08 €/m² |
| 2024 | 5,18 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Wiesthal
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 471 €/m² |
| 2021 | 425 €/m² |
| 2022 | 1.855 €/m² |
| 2023 | 948 €/m² |
| 2024 | 1.290 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Wiesthal
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 4,43 % |
| 2023 | 11,50 % |
| 2024 | 4,82 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Wiesthal
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.352 Einwohner |
| 2016 | 1.323 Einwohner |
| 2017 | 1.330 Einwohner |
| 2018 | 1.298 Einwohner |
| 2019 | 1.295 Einwohner |
| 2020 | 1.279 Einwohner |
| 2021 | 1.242 Einwohner |
| 2022 | 1.237 Einwohner |
| 2023 | 1.238 Einwohner |
| 2024 | 1.238 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Wiesthal
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,66 % |
| 2016 | 1,58 % |
| 2017 | 1,43 % |
| 2018 | 1,44 % |
| 2019 | 1,37 % |
| 2020 | 2,29 % |
| 2021 | 1,34 % |
| 2022 | 1,09 % |
| 2023 | 1,50 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 122 Rang |
| Dynamik | 341 Rang |
| Stärke | 88,00 Rang |
| Demografie | 266 Rang |
| Arbeitsmarkt | 161 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 127 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 48,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Wiesthal liegt im Band 6–7 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Wiesthal im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Wiesthal ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Wiesthal ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Wiesthal
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Laufach | 9,88 €/m² |
| Heigenbrücken | 8,99 €/m² |
| Partenstein | 8,28 €/m² |
| Rechtenbach | 8,08 €/m² |
| Frammersbach | 7,92 €/m² |
| Wiesen | 7,53 €/m² |
| Rothenbuch | 7,19 €/m² |
| Neuhütten | 7,14 €/m² |
| Wiesthal | 6,75 €/m² |
| Heinrichsthal | 6,33 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Wiesthal ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Wiesthal
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Wiesthal | 6,82 % |
| Heigenbrücken | 5,23 % |
| Frammersbach | 5,15 % |
| Rechtenbach | 4,85 % |
| Heinrichsthal | 4,63 % |
| Partenstein | 4,46 % |
| Laufach | 4,25 % |
| Wiesen | 4,09 % |
| Rothenbuch | 4,02 % |
| Neuhütten | 4,00 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Neuhütten | 3,2 km | 97843 | 7,14 € | 2.141 € | 4,00 % |
| Heigenbrücken | 4,2 km | 63869 | 8,99 € | 2.062 € | 5,23 % |
| Frammersbach, M | 4,6 km | 97833 | 7,92 € | 1.847 € | 5,15 % |
| Partenstein | 6,3 km | 97846 | 8,28 € | 2.229 € | 4,46 % |
| Rothenbuch | 7,4 km | 63860 | 7,19 € | 2.147 € | 4,02 % |
| Rechtenbach | 7,5 km | 97848 | 8,08 € | 1.999 € | 4,85 % |
| Heinrichsthal | 7,7 km | 63871 | 6,33 € | 1.641 € | 4,63 % |
| Laufach | 9,7 km | 63846 | 9,88 € | 2.791 € | 4,25 % |
| Wiesen | 10,3 km | 63831 | 7,53 € | 2.213 € | 4,09 % |
Wo liegt Wiesthal?
Lage
Wiesthal auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Wiesthal
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,75 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.189 € |
| Bruttomietrendite | 6,82 % |
| Kaufpreisfaktor | 14,7 |
| Einwohner | 1.238 |
| Einwohner je km² | 134 |
| Fläche (km²) | 9,2 |
| Arbeitslosenquote | 1,5 % |
| Prognos-Gesamtrang | #122 |
| Prognos Dynamikrang | #341 |
| Prognos Stärkerang | #88 |
| Koordinaten | 50,0306, 9,4308 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Wiesthal
Was kostet eine Wohnung in Wiesthal?
Die aktuellen Angebotsmieten in Wiesthal liegen bei 6,75 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 1.189 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Main-Spessart (8,23 Euro/m² Miete, 2.186 Euro/m² Kaufpreis) und auch unter den bayernweiten Werten (10,11 Euro/m² Miete, 3.246 Euro/m² Kaufpreis). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Wiesthal entwickelt?
Die Angebotsmieten schwankten in den letzten Jahren stark: Von 5,34 Euro/m² im Jahr 2020 stiegen sie 2023 auf 9,08 Euro/m², lagen 2024 aber wieder bei 5,18 Euro/m². Die Kaufpreise zeigten noch größere Ausschläge: Nach 471 Euro/m² im Jahr 2019 und 425 Euro/m² im Jahr 2021 kletterten sie 2022 auf 1.855 Euro/m², fielen 2023 auf 948 Euro/m² und stiegen 2024 auf 1.290 Euro/m². Die jährlichen Wachstumsraten liegen bei -0,76 Prozent für die Miete und 22,32 Prozent für die Kaufpreise, wobei die starken Schwankungen auf einen kleinen und volatilen Markt hindeuten.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Wiesthal?
Die Bruttomietrendite in Wiesthal beträgt 6,82 Prozent und liegt damit deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 4,80 Prozent, dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent und dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 95,87 im Bundesland gehört Wiesthal zu den Orten mit den höchsten Mietrenditen in Bayern – rund 96 Prozent der bayerischen Orte weisen eine niedrigere Rendite auf. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 14,67, was unter dem Kreiswert von 22,06 und dem Bayernwert von 26,10 liegt.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Wiesthal?
Die Bevölkerung in Wiesthal ist seit 2015 rückläufig: Von 1.352 Einwohnern im Jahr 2015 ging die Zahl auf 1.238 im Jahr 2024 zurück, einem Verlust von 8,43 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 134 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 11 Prozent und war damit niedriger als die 13 Prozent von 2015.
Wie schneidet Wiesthal im Vergleich zum Umland ab?
Im Vergleich zu den Nachbarorten im Umkreis von bis zu 10 Kilometern liegt Wiesthal mit 6,75 Euro/m² Angebotsmiete im unteren Drittel. Höhere Mieten weisen etwa Heigenbrücken (8,99 Euro/m²), Partenstein (8,28 Euro/m²) und Laufach (9,88 Euro/m²) auf. Geringere Mieten gibt es nur bei Heinrichsthal (6,33 Euro/m²). Bei den Kaufpreisen liegt Wiesthal mit 1.189 Euro/m² ebenfalls deutlich unter den Nachbarorten, die zwischen 1.641 Euro/m² (Heinrichsthal) und 2.791 Euro/m² (Laufach) liegen.
Woher stammen die Daten zu Wiesthal?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Wiesthal sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Wiesthal führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2024 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2024 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2024 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2024 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Main-Spessart
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Gräfendorf | 97782 | 6,77 € | 831 € | 9,78 % |
| Hasloch | 97907 | 7,94 € | 1.342 € | 7,10 % |
| Obersinn, M | 97791 | 12,65 € | 2.360 € | 6,43 % |
| Thüngen, M | 97289 | 8,06 € | 1.564 € | 6,19 % |
| Himmelstadt | 97267 | 8,99 € | 1.765 € | 6,11 % |
| Karsbach | 97783 | 6,75 € | 1.342 € | 6,04 % |
| Roden | 97849 | 7,66 € | 1.663 € | 5,53 % |
| Aura i.Sinngrund | 97773 | 7,76 € | 1.724 € | 5,40 % |